Brücke nach Terabithia - Fanfiction

      Brücke nach Terabithia - Fanfiction

      Hi.

      Ihr habt doch sicher alle den Film "Brücke nach Terabithia" gesehen.
      Als ich den Film anfang des Monats (bestimmt zum tausentsten Mal) gesehen habe, hab ich mich endschlossen, endlich mal meine Vorstellungen einer Vortsetzung aufzuschreiben, bzw. abzutippen.
      Ich hab lange überlegt und dann am letzten Montag angefangen zu schreiben. Die storry ist fertig und ich würde sie gerne hier einstellen.
      -Ich weiß, dass es hier schon eine andere Fanfiction zu diesem Thema gibt, aber ich möchte mit niemandem konkuriern. Ich will einfach nur meine Version einer Vortsetzung veröffentlichen. Meine Geschichte setzt allerdings sehr viel mehr auf Fantasy, als die andere (die übrigens verdammt gut ist.- Ja, fairniss muss sein.)
      Sollte es hin und wieder ähnlichkeiten zwischen Meiner Geschichte und der Anderen geben, dann ist das reiner Zufall.
      Ich bin kein schriftsteller, und bitte daher darum, dinge wie Rechtschreibfehler, Wiederholungen, schlechte Vormulierungen usw. (falls vorhanden) zu ignorieren. Aber Hinweise sind erlaubt. ;)


      Also, hier mal mein erstes Kapittel.(von insgesammt 10)
      viel Spaß beim Lesen.

      Brücke nach Terabithia II - Leslies Rückkehr
      Kapitel I

      Er hörte sie lachen. Er sah, wie er mit ihr durch den Wald rannte und wie sie gemeinsam viel Spaß hatten. Aber dennoch konnte er kein bisschen Fröhlichkeit empfinden. Acht Monate war es her. Das war der schlimmste Tag in seinem Leben, denn da hatte er die beste Freundin verloren, die er je hatte.
      „Jess Aarons“ rief eine Stimme und Jess schreckte aus seinen Gedanken auf.
      Vor ihm stand seine Lehrerin Mrs Myers. „Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du im Unterricht besser aufpassen sollst!“ „Tut mir leid, Mrs Myers“ antwortete er niedergeschlagen. „Der heult wohl immer noch seiner kleinen Freundin nach“ hörte Jess hinter sich Scott Hoager sagen. Da stieg große Wut in Jess auf. Er wollte sich gerade umdrehen um Scott eine zu verpassen, wie er es schon einmal getan hatte, doch noch bevor er die Chance dazu bekam, reif seine Lehrerin wütend „Scott Hoager! Raus! Ich will die in dieser Stunde nicht mehr sehen.“
      Widerwillig stand Scott auf und ging vor die Tür. Nach der Stunde, als alle aus der Klasse gingen, wurde Jess von seiner Lehrerin gestoppt. Sie wartete bis alle anderen die Klasse verlassen hatten und schloss dann die Tür. „Jess“ fing sie in einem Mut machendem Tonfall an „ich weiß, dass Leslie dir sehr fehlt und dass du sie wiederhaben möchtest. Aber du musst allmählich begreifen, dass sie nicht zurück kommen wird und dich wieder etwas mehr auf die Schule konzentrieren. Ich bitte dich ja nicht darum sie ganz zu vergessen, aber wenigstens im Unterricht…“ weiter kam Mrs Myers nicht mehr, denn Jess ging ohne ein Wort zu sagen. Langsam ging er den Flur entlang und ließ den Kopf hängen. Er konnte einfach nicht verstehen, dass Mrs Myers so etwas gesagt hatte. War sie es doch, die ihm anfangs noch Mut gemacht hat. Da sah er seine Musiklehrerin Ms Edmunds, wie sie aus einem Klassenzimmer kam. „Oh, hallo Jess“ sagte sie und ging an ihm vorbei. Seit dem Ausflug ins Museum hatte er nur noch sehr selten mit Ms Edmunds gesprochen. Weder im Unterricht, noch privat redete er mit ihr, denn er gab allein ihr die Schuld an Leslies Tod. Wäre sie nicht gewesen, wäre Leslie jetzt immer noch am Leben.
      Aber trotzdem wusste er tief in seinem Inneren, dass sie gar nichts dafür konnte. Dennoch brauchte er einen Schuldigen, an dem er in Gedanken seine Wut ablassen konnte.
      Als Jess das Schulgebäude endlich verließ, war sein Bus natürlich schon längst abgefahren.
      So musste er also zu Fuß nach Hause gehen.
      Als er endlich an dem Kiesweg zu seinem Haus ankam, wartete dort schon seine kleine Schwester Maybelle und sagte zu ihm „Da bist du ja. Komm schon, das Essen wird kalt.“
      Jess folgte seiner Schwester ins Haus. Am Esstisch redete er mit niemandem, denn nach Leslies tragischem Tod hat er sich immer weiter zurück gezogen. Mittlerweile war der einzige Raum des Hauses in dem er sich noch einiger Maßen wohl fühlte sein Zimmer, das er seit drei Monaten nicht mehr mit Maybelle teilen musste. Die wollte nämlich nicht mehr in einem Zimmer mit ihrem Bruder wohnen, weil sie nicht mehr mit ansehen konnte, wie Jess sich jeden Abend in den Schlaf weint. Sie teilt sich jetzt ein Zimmer mit Brenda. An diesem Abend war es nicht anders. Jess sah sich Bilder seiner Toten Freundin an, von denen er nach ihrem Tod viele in sein Zeichenheft gemalt hatte. Ihm flossen die Tränen über die Wange. Er versuchte zwar sie zurück zu halten, aber das gelang ihm nicht.
      Nach etwa einer Stunde legte er das Zeichenheft zurück in seine Nachttisch Schublade und schlief, immer noch mit Tränen auf der Wange, ein. Wie immer träumte er von Leslie, wie er mit ihr Terabithia erkundete und eine Menge Spaß hatte. Aber auch wie sie plötzlich aus dem Leben gerissen wurde und er sie vermisst.
      So, wenn ihr den Rest auch haben wollt, dann schreibt es hier ins Forum und ich werde die restlichen neun Kapitel einstellen.
      Hi,

      Du schreibst echt gut, an manchen Stellen zwar nicht ganz Perfekt, aber dennoch super !

      Mir gefällt besonders gut, dass du dich stark auf den 1. Teil beziehst und die Art und Weise wie du die Charaktere beschreibst kommt dem Original wirklich nah !

      Die Wahl des Titels finde ich aber etwas ungeschickt, da du damit jegliche Spannung verhinderst und quasi das Ende schon vorweg nimmst.


      Ich würde sehr gerne die nächsten Teile zu lesen bekommen =)

      roflduhastlol wrote:

      Die Wahl des Titels finde ich aber etwas ungeschickt, da du damit jegliche Spannung verhinderst und quasi das Ende schon vorweg nimmst.
      Stimmt schon irgendwie, aber mein Titel verrät nicht, was in der Geschichte so drin steht. Und auch nicht, ob am Ende alles gut BLEIBT. ;)

      Wie auch immer, hier also die nächsten Teile.
      Ache ja: Wenn zwischen drin etwas seltsam, oder unverständlich sein sollte, lest weiter - am ende wird alles sinn ergeben.

      Kapitel II

      Gegen Mitternacht kam Jess’s Vater nach Hause, der an diesem Tag länger arbeiten musste.
      Er sah, wie sein Sohn sich wieder einmal in den Schlaf geweint hatte. Und selbst jetzt, als Jess schlief konnte man ihn immer wieder Leslies Namen sagen hören.
      Nach dem Leslie nicht mehr da war, hat Mr Aarons versucht, ein besseres Verhältnis zu seinem Sohn aufzubauen. Anfangs ging es noch, aber mit der Zeit verfiel Jess so stark in Trauer, dass er nichts mehr mit anderen Menschen zu tun haben wollte, weder mit seinen Lehrern, noch mit seiner Familie. Und so konnte ihn auch sein Vater nicht mehr trösten.
      Die einzige Person, der er sich hin und wieder anvertraute, war Bill Burke, Leslies Vater.
      Nachdem Bill und seine Frau Judy ihre Tochter in ihrer Heimat beerdigt hatten, sind sie zurück gekommen.
      Mit Mr Burke konnte er am besten über seine tote Freundin reden. Jess erzählte ihm immer wieder wie sehr er Leslie vermisst. Und Leslies Vater konnte ihm immer wieder etwas Trost geben. Allerdings nicht genug, um Leslie, wenigstens für einen Moment, zu vergessen.
      Am nächsten Morgen stand Jess auf, zog sich um, nahm seine Schultasche und ging runter zum Esstisch. Als sein Vater ihn kommen sah, wollte er mit seinem Sohn reden und sagte „Hör mal, Jess“ aber weiter kam er nicht, denn Jess griff sich nur ein Brötchen aus dem Brotkorb und ging weiter. Schnell zog er sich seine Schuhe an und verließ das Haus. Mr Aarons ging nach Draußen und stellte sich vor die Tür. Nachdenklich sah er seinem Sohn nach, ging dann aber wieder ins Haus.
      Jess ging in Richtung Bushaltestelle. Dort wartete er einige Minuten auf den Schulbus, ging dann aber wieder. Nicht etwa nach Hause, auch nicht zu den Burkes. Nein, er warf seine Schultasche ins hohe Gras und rannte los in Richtung Terabithia. Dort war er zu letzt vor etwa sieben Monaten, denn ohne Leslie hatte er keinen großen Spaß mehr daran. Und als Maybelle nach etwa einem Monat die Lust an Terabithia verloren hatte, ist er auch nicht mehr dorthin gegangen.
      Aber jetzt fühlte er, dass ihn etwas dorthin zog.
      Vermutlich war es seine Trauer um Leslie, die nun so groß war, dass er unbedingt an den Ort zurück wollte, an dem er mit ihr die schönsten Momente erlebt hatte. Jess war es jetzt völlig egal ob er Schule hatte, oder ob ihn jemand vermissen könnte. Er wollte einfach nur nach Terabithia, um sich Leslie wieder ein Stück näher fühlen zu können.
      Als er dort ankam sah er, dass die Brücke, die er vor acht Monaten gebaut hatte, zusammengebrochen war. Alle Bretter lagen im Fluss und das Wasser zog seine Kreise um sie.
      Er lief zum Haus der Burkes und sah Leslies Vater im Garten, wie er die Bretter, die Jess vorhin gesehen hatte, zersägte. „Entschuldigung“ rief Jess. „Hallo Jess, müsstest du nicht in der Schule sein?“ rief Bill überrascht. Aber Jess antwortete ihm nicht „Kann ich drei oder vier von den Brettern haben?“ war alles was er noch sagte.
      „Wo für brauchst du sie denn?“ fragte Leslies Vater wieder. Aber Jess antwortete ihm nicht. Da sah Bill Jess’s Gesichtsausdruck und wusste, dass es etwas mit Leslie zu tun haben musste.
      „Ja, OK. Nimm dir was du Brauchst“ sagte er. Jess lief mehrere Male zwischen dem Fluss und dem Haus der Burkes hin und her. Er holte sich insgesamt fünf bretter und baute eine neu, viel schönere Brücke. Als er fertig war, war es schon Mittag.
      Und das dritte gleich hinterher.
      Kapitel III

      Jess wollte jetzt keine Zeit mehr verlieren. Er lief in den Wald und sah auf seinem Weg all die Dinge und Wesen, die es in Terabithia gibt. Er sah den freundlichen Troll, einen Schwarm terabithianischer Krieger und Maybelles violette Blumen, die überall unter den Bäumen und an den Wegrändern wuchsen. Aber er sah auch Eich-Hoager und die roten Geier, die dem dunklen Meister dienten. Diesen schenkte Jess jedoch keine Beachtung und lief weiter. Er lief stundenlang ohne eine Pause zu machen. Die Gedanken an Leslie, wie er mit ihr hier herumgelaufen ist, wie sie viel Spaß hier hatten, gaben ihm die Kraft dazu. Und als er all diese schönen Erinnerungen in Gedanken durchlebte, konnte er zum ersten Mal seit acht Monaten wieder lächeln. Doch dann kam er zu den Erinnerungen an ihren Tod. Da verließ ihn alle Kraft. Er fiel zu Boden und begann wieder zu weinen, so laut, wie er noch nie Geweint hatte. Schluchzend schrie er durch den Wald „Wieso hast du das getan? Wieso hast du mir alles genommen was mir wichtig ist? Hörst du mich, Terabithia? Ein verzaubertes Seil kann nicht reißen, wieso hast du zugelassen, dass es doch passiert?“ Natürlich antwortete ihm Niemand. Es war schon spät, die Sonne war schon untergegangen und Jess war so tief in den Wald hinein gelaufen, wie noch nie. Er konnte den Weg zurück wegen der Dunkelheit nicht sehen. Aber das war nicht das größte Problem, denn er kannte den Weg auch nicht. Er legte sich unter einen Baum, und schlief auf dem weichen Boden von Terabithia schnell ein.
      Jess träumte wieder von Leslie, aber dies Mal war etwas anders. Der Traum fühlte sich so echt an, so realistisch. Jess stand einfach auf einem weißen, flachen Boden. Wände, oder eine Zimmerdecke, waren nicht zusehen. Egal in welche Richtung er auch sah, konnte er nichts als Weiß erkennen.
      Neben ihm stand Leslie. Sie sah ihn an und sagte „Hab keine Angst. Ich will dir was zeigen.“ Leslie reichte Jess ihre Hand und er nahm sie. Plötzlich fand er sich in der Luft stehend wieder. Leslie war verschwunden. Er war ganz allein. Unter ihm war der Fluss, der Terabithia vom Rest der Welt trennte. Da hörte er Leslies Stimme „Sieh genau hin, ich werde dir zeigen, was damals wirklich geschehen ist.
      Da sah Jess, wie Leslie alleine auf den Fluss zu rannte. Sie nahm das Seil und stellte sich auf den umgestürzten Baum. „Nein, tu das nicht“ rief Jess, aber er wurde nicht gehört.
      Leslie stieß sich ab und schaffte es tatsächlich bis auf die andere Seite. Nicht einmal eine Fluse hatte sich vom Seil gelöst. Ungläubig starrte Jess hinab. Da sah er, wie der dunkle Meister hinter einem Baum hervor kam, und Leslie packte. Sie zappelte wild umher und rief immer wieder nach Jess.
      „Ruhe“ reif der dunkle Meister. Seine Stimme war so tief wie die Meere und so dunkel wie die Nacht. Und plötzlich fiel Leslie in Ohnmacht. Er übergab sie einem seiner Geier, der davon flog und Leslie in das Gefängnis seines Gebieters brachte. Dann streckte der dunkle Meister seinen rechten Arm in Richtung des Seils aus ohne es jedoch zu berühren.
      Und augenblicklich riss das Seil und das abgerissene Stück löste sich in Luft auf.
      Als nächstes senkte er seinen rechten Arm über den Fluss und plötzlich schwamm dort eine perfekte Kopie von Leslie, mit ihrer Kleidung, ihren Harren. Es gab nur einen Unterschied. Die Kopie war tot.
      Mit einer wunde am Kopf und Lungen voller Wasser.
      Der dunkle Meister löste sich in Luft auf.
      Jess, immer noch in der Luft schwebend, war sprachlos. Er brauchte eine Weile bis er verstand was das, das er gerade gesehen hatte, bedeutete.
      Da fand er sich plötzlich an diesem weißen Ort wieder, an dem er auch schon zu Anfang seines Traums war. Leslie stand vor ihm, sah ihm tief in die Augen und sagte „Terabithia ist nicht nur unsere Einbildung. Es existiert wirklich. Wir waren die ersten, die es sehen konnten. Als König und Königin von Terabithia haben wir dieselben Kräfte wie der dunkle Meister. Ich wusste das damals noch nicht, deshalb konnte er mich gefangen nehmen. Ich bin nicht tot Jess, bitte helf mir.“
      Jess begriff nur langsam was Leslie ihm da gerade gesagt hatte.
      Da verschwanden Leslie und das Weiß ganz plötzlich und Jess fiel einen dunklen Abgrund hinunter. „Helf mir“ hörte er Leslie immer wieder rufen. Da wachte er auf.
      so, jetzt muss ich erst mal Schluss machen, denn ich muss dringend weg. ;( In ner Stunde oder so gehts weiter. :thumbsup:
      so, und weiter...

      Kapitel IV

      Fragend sah Jess sich um. War das wirklich nur ein Traum? Es hat sich so echt angefühlt.
      Er spürte, dass etwas anders war als sonst. Er fühlte, dass er nicht allein war. So hat er sich das letzte Mal gefühlt, als er Leslie noch hatte. Da wusste Jess, dass seine Freundin noch lebt.
      „Leslie, ich werde dir helfen! Hörst du mich?“ schrie er lauthals durch den Wald.
      „Bitte sag mir, wo du bist.“ Da zog ein starker Wind auf und die Bäume bogen sich in Richtung der Berge. Doch genauso schnell wie er gekommen war, verschwand der Wind wieder und die Bäume standen wieder grade.
      „Danke“ rief Jess und rannte los in Richtung der Berge.
      Die Hoffnung, Leslie lebendig wieder zu sehen gab ihm neue Kraft. Gegen Abend, als die Sonne den Himmel über Terabithia in ein wunderschönes rotes Licht tauchte, machte Jess eine Pause und setzte sich unter einen Baum. Er war müde und wollte schlafen. Als er gerade die Augen geschlossen hatte, hörte er eine Stimme, die ihm, obwohl er sie nur einmal gehört hatte, sehr vertraut war rufen „Steh auf.“
      Jess schreckte hoch und stellte sich hin. Vor ihm stand der dunkle Meister. Jess hatte große Angst, jetzt auch von ihm gefangen genommen zu werden, ließ sich aber seine Furcht nicht anmerken.
      „Du willst deine Freundin befreien?“ fragte der dunkle Meister.
      „Ja“ sagte Jess ihm mutig ins Gesicht. „Und du wirst mich nicht davon abhalten.“
      Nachdem Jess das gesagt hatte, löste sich der dunkle Meister in Luft auf.
      Am nächsten Morgen wurde Jess wach, als er eine wohl vertraute Mädchen Stimme hörte.
      „Auf stehen, Schlafmütze.“ Sagte die Stimme lachend.
      Jess riss die Augen auf und war sofort hellwach. „Leslie.“ Sagte er glücklich und umarmte sie.
      Die Beiden hielten sich mehrere Minuten lang so in den Armen.
      Dann ließ Jess seine Freundin los und fragte „Wie bist du dem dunklen Meister entkommen?“
      „Bin ich nicht“ sagte sie. „Ich bin heute Morgen da drüben aufgewacht.“ Sie zeigte auf eine Stelle unter einen anderen Baum.
      „Jess, ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich dich vermisst habe.“ Sagte Leslie liebevoll.
      „Du hast mir auch sehr gefehlt.“ Antwortete Jess.
      Die beiden sahen sich gegenseitig tief in die Augen und küssten sich dann.
      Dieser Kuss dauerte sicherlich eine volle Minute, als er plötzlich unterbrochen wurde.
      „Freud euch nicht zu früh!“ rief eine dunkle Stimme.
      Jess und Leslie schreckten hoch.
      Kapitel V

      Vor ihnen stand der dunkle Meister. Langsam ging er auf die beiden Freunde zu.
      „Habt ihr wirklich geglaubt, dass ihr so einfach davon kommt?“ sagte er.
      „Leslie, wer hat dich wohl zu Jess gebracht?“
      „Wieso bist du scheinbar frei?“
      „Sch, Scheinbar?“ stotterte Leslie.
      „Genau, denn du wirst erst dann frei sein, wenn du es dir verdient hast!“
      Der dunkle Meister drehte seinen Kopf zu Jess und sagte dann „Jess, du bist sicher froh, dass du deine Freundin wieder hast.“
      Nun sah er wieder beide an „Aber seid euch bewusst, dass euer beider Freiheit an einem seidenen Faden hängt. Ich habe Leslie nur freigelassen, um letztendlich euch beide in mein Verließ zu stecken.“
      Ängstlich stellte sich Leslie hinter Jess und sah über seine Schulter.
      „Leider bin ich nicht in der Lage euch einfach so gefangen zu nehmen. Also muss es umständlicher sein.“ Wieder begriff Jess nicht, was er hörte. Er verstand einfach nicht was der dunkle Meister meinte.
      Dieser löste sich ganz plötzlich in Luft auf. Doch seine Stimme war noch zu hören.
      „Merkt euch meine Worte“ schrie er „Sieben Prüfungen und ihr seid beide frei. Solltet ihr jedoch auch nur an einer scheitern, gehört ihr mir.“
      Dann war es ruhig. Blitzschnell rannten Leslie und Jess los. Sie rannten und rannten. Stunden lang.
      Hin und wieder machten sie eine Pause um neue Kraft zu tanken.
      Gegen Abend, als die Sonne schon fast ganz hinter dem Horizont verschwunden war, erreichten die beiden endlich die Brücke. „Oh“ sagte Leslie „Das ist aber eine schöne Brücke, hast du die gebaut?“
      „Ja“ antwortete Jess lächelnd und sagte dann „Komm, ich muss nach Hause.“ Er stoppte. „Ach ja, wo willst du eigentlich schlafen?“
      „Ich weiß nicht, wohnen meine Eltern noch hier?“
      „Ja, sie sind wieder gekommen, nachdem sie dich, ähh, die Kopie von dir…, ähm.“
      „Ich versteh schon, aber meinst du nicht, dass wir es ihnen erzählen können?“ sagte Leslie.
      „Na ja“ überlegte Jess. „Wir können es versuchen.“
      „OK“ sagte Leslie „Dann weihen wir sie ein.“
      Als sie das Haus der Burkes erreichten, war die Sonne schon lange untergegangen.
      Hier trennte sich Jess von Leslie und ging nach Hause.
      Auf dem Weg hob er seine Schultasche auf, die immer noch im hohen Graß lag.
      Leslie blieb vor der Tür ihres Elternhauses stehen und holte tief Luft. Dann klingelte sie.
      Bill Burke machte die Tür auf. Er sah nicht nach draußen sondern hinter sich und rief noch schnell „Ja Moment noch, Schatz.“ Noch bevor er seinen Kopf drehen konnte, hörte er eine Stimme sagen „Hi Dad.“ Auch wenn Bill nicht wusste wie das möglich ist, wusste er sofort, wer es war. Er riss den Kopf herum.
      Mit offenem Mund stand Mr Burke in der Tür und traute seinen Augen nicht.
      Er brachte kein einziges Wort heraus. Bill und Leslie sahen sich lange an. Dann umarmte Bill seine verloren geglaubte Tochter. Während dieser Umarmung sagte er flüsternd und überglücklich „Ach Leslie.“
      Jess hingegen bekam von seiner Familie nicht so viel liebe geschenkt.
      „Wo zum Teufel warst du“ schrie sein Vater. „Wir haben uns riesige Sorgen gemacht.“
      Jess ging in Richtung Treppe und sagte nur „Leslie.“ Da verschwand die Wut aus dem Gesicht seines Vaters und dieser sah schuldbewusst zu Boden.
      so und die nächsten. -ich mach jetzt einfach immer zweier schritte-

      Kapitel VI

      Am nächsten Morgen stand Jess schon früh auf, denn bevor er zur Schule ging, wollte er noch mal mit Leslie sprechen.
      Außer ihm war noch keiner wach.
      Langsam und auf Zehenspitzen schlich Jess die Treppe herunter.
      Er rannte rüber zu den Burkes. Er wollte gerade klingeln, da kam ihm ein Gedanke. Was ist, wenn das alles doch nur ein Traum war? Jess hielt inne. Er dachte ganz genau über das nach, was gestern passiert ist.
      Und er beschloss, dass es Wirklichkeit sein musste.
      Sein fragendes Gesicht wurde zu einem lächelnden und er klingelte.
      Bill machte ihm die Tür auf. Ach er war sehr gut gelaunt. So gut, wie schon seit acht Monaten nicht mehr.
      Jess ging es nicht anders. „Komm doch rein.“ Sagte Mr Burke. Er führte Jess in das Zimmer, das er zusammen mit Leslie und ihrer Familie in einer schönen, goldenen Farbe gestrichen hatte.
      Und da war sie, Leslie. Sie saß mit ihrer Mutter auf dem Boden an der Wand und redete mit ihr. Jess hörte auch worüber. Leslie war anscheinend gerade dabei, ihren Eltern alles über Terabithia zu erzählen.
      „Jess“ begann Judy, Leslies Mutter fröhlich. Doch dann verschwand die Fröhlichkeit und wechselte zu Dankbarkeit. Judy sah Jess sehr dankbar an und sagte „Danke. Danke, dass du uns Leslie wieder gegeben hast. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll…“ Mrs Burke stoppte.
      „Ich weiß was sie meinen. Und ich bin auch sehr froh.“ Sagte Jess und sah Leslie, die immer noch auf dem Boden an der Wand saß, lächelnd an.
      Da meldete sich Bill zu Wort „Ich wusste ja gar nicht, was es in diesem Wald alles gibt…“ Bill stoppte.
      Dann sprach er weiter „Um ehrlich zu sein, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass es wahr ist.“
      Er drehte sich zu Leslie um und sagte zu ihr „Du hast doch gesagt, dass du uns Terabitha zeigen willst.“ „Terabith-i-a“ verbesserte Leslie. „Oh ja, natürlich.“ Räumte Leslies Vater ein.
      „Dann los. Komm du auch mit Jess.“ Sagte Leslie aufgeregt. Wenig später standen Leslie, Jess, Bill und Judy und natürlich auch PT, Leslies Hund, der sein Frauchen sehr vermisst hat, an der Brücke die Jess gestern wieder aufgebaut hatte. „Also dafür hast du das Holz gebraucht“ staunte Bill.
      „Ja“ antwortete Jess heiter.
      Die fünf gingen über die Brücke.
      „Und wo ist dieses Terabithia nun?“ fragte Judy.
      „Ihr müsst ganzgenau hinsehen, und eurer Fantasie freien Lauf lassen.“ Sagte Leslie mit gedämpfter Stimme.
      Bill und Judy schlossen ihre Augen, atmeten tief durch, und öffneten sie wieder.
      Da sahen die beiden, wie alle Bewohner Terabithias, abgesehen vom dunklen Meister und seinen Untertanen, am Rand der erschienenen Straße standen. Die Kreaturen jubelten und klatschten.
      Voller Staunen sahen sich Bill und Judy um.
      Kapitel VII

      „Das ist ja unglaublich“ sagte Leslies Dad.
      Leslies Mutter hingegen war einfach nur sprachlos und sah sich weiter um.
      „kommt, ich will euch noch was zeigen.“ rief Leslie zu ihren immer noch staunenden Eltern.
      Die fünf gingen weiter in den Wald hinein.
      Nach wenigen Minuten, als der Fluss und die Terabithianer schon außer Sichtweite waren, kam plötzlich eine Herde Eich-Hoager auf die Gruppe zu und umstellte diese. „Was ist hier los?“ fragte Mrs Burke.
      Da erschien vor ihnen wie aus dem Nichts der dunkle Meister. „Ist das dieser, ähh… dunkle… Meister?“ fragte Mr Burke seine Tochter.
      „Ja“ antwortete Leslie.
      „Und was jetzt?“ fragte Judy. „Wir werden sehen.“ Sagte Jess und sah in Richtung der schwarzen Gestalt, die vor der gruppe stand.
      „Du hast es deinen Eltern erzählt?“ fragte der dunkle Meister.
      „Ja.“ Antwortete Leslie. Ihre Stimme klang dabei sehr mutig „Wieso? Ist das ein Problem?“ rief Jess wütend.
      „Denkt nur an meine Worte. Sieben Prüfungen.“ Sagte der dunkle Meister und löste sich in Luft auf.
      Bill und Judy waren leicht verunsichert und sahen sich fragend an.
      Da sprangen die Eich-Hoager auf die Gruppe zu. Leslie, Jess, Judy, Bill und PT wollten sich in Sicherheit bringen. Aber die Eich-Hoager ließen niemanden vorbei.
      Leslie hob einen dicken Ast vom Boden auf und begann, gegen die Eich-Hoager zu kämpfen.
      Jess half ihr mit seinem Eisen-Handschuh.
      Die beiden konnten vier der insgesamt zehn Hoager vertreiben, aber die anderen waren zu stark für die zwei.
      Bill und Judy sahen sich an und nickten sich zu. Die beiden griffen wie ihre Tochter nach Ästen, von denen reichlich auf dem Waldboden lagen.
      Und zusammen schafften sie es.
      Sogar PT hat geholfen, in dem er einem der Hoager in den Hintern gebissen hat.
      Die fünf liefen schnell zur Brücke zurück. Sie waren schon fast da, als ein Baum der direkt vor ihnen stand, umfiel. Genau auf sie zu. In letzter Sekunde, konnten sich alle in Sicherheit bringen.
      Jess, Leslie, PT und die trotz des Kampfes und des Baumes der sie fast erschlagen hätte immer noch über Terabithia staunenden Eltern von Leslie, gingen nach Hause. Als sie in der Nähe der Straße waren, sahen Jess, Bill und Judy sich um, damit sie sicher sein konnten, dass Leslie von niemandem gesehen wird. Dabei versteckten sie Leslie hinter sich, doch es war schon zu spät. Heute hatte Mr Aarons einen freien Tag und genau dieser stand hinter einem Baum und traute seinen Augen nicht.
      Leslie Burke. – Das Mädchen, das vor acht Monaten gestorben ist stand nur wenige Meter von ihm entfernt.
      Jess lief in Richtung seines Hauses, sah seinen Vater aber nicht.
      Als er gerade durch die Haustür ging, dämmerte es ihm. Heute ist ja ein Schultag.
      Und was noch schlimmer war, sein Vater hatte heute frei.
      Leise schlich Jess die Treppe hinauf in sein Zimmer.
      Er setzte sich auf sein Bett und machte nichts. Er saß einfach nur da und dachte darüber nach, was sein Vater wohl sagen würde, wenn dieser seinen Sohn entdeckt.
      Und da war es auch schon so weit.
      ...

      Kapitel VIII

      „Hallo Jess” sagte Mr Aarons. Seine Stimme klang nicht verärgert, sondern gutmütig.
      So hatte Jess seinen Vater noch nie reden hören und war demnach ziemlich überrascht.
      „Ich habe gesehen, wer bei dir und Leslies Eltern war.“
      Sowohl überrascht, als auch erschrocken sah Jess seinen Vater an.
      Dieser redete weiter. „Du musst sehr glücklich sein.“
      Jess sah zu Boden. Dann hob er seinen Kopf wieder und sah seinen Vater lächelnd an.
      Dieser lächelte zurück und umarmte seinen Sohn.
      Jetzt hatte Mr Aarons es geschafft.
      Endlich konnte er eine richtige Verbindung zu seinem Sohn aufbauen.
      Und auch Jess spürte, dass mit seiner Familie jetzt wieder alles in Ordnung kommen würde.
      Sein Vater ging zur Zimmertür und sagte „Ich hab dich bereits krank gemeldet. Geh doch rüber zu Leslie.“
      Dann verließ Jess’ Vater das Zimmer und Jess sah ihm dankbar nach.
      Kurz danach, war er mit Leslie und PT in Terabithia angekommen.
      Der erste richtige gemeinsame Besuch von Jess und Leslie in Terabithia seit acht Monaten.
      „Siehst du das Schloss? Und all die violetten Blumen?“ fragte Jess seine Freundin deren Hand er hielt.
      „Ja“ antwortete sie ihm.
      Die beiden gingen zum Baumhaus und setzten sich auf den Holzboden.
      Stundenlang redeten sie über die letzten acht Monate und über sich.
      Jess erzählte Leslie, wie sehr sie ihm gefehlt hat.
      Und Leslie erzählte Jess, wie schrecklich es im verließ des dunklen Meisters war.
      Gegen Sonnenuntergang machten sich die Beiden auf den Weg nach Hause.
      Schon kurz nachdem sie das Baumhaus verlassen hatten, stürzte sich ein ganzer Schwarm der Geier des dunklen Meisters auf sie.
      Doch die fliegenden Soldaten von Terabithia verteidigten ihre Königin und ihren König.
      So konnten Jess und Leslie entkommen.
      Als Leslie die Brücke betrat, brach sie plötzlich ein und fiel ins kalte Wasser des Flusses.
      Sofort eilte Jess ihr zur Hilfe, doch als er unter der Brücke ankam, stand Leslie schon wieder
      auf ihren Beinen. Und obwohl sie von oben bis Unten nass war, lächelte sie ihn an.
      Und Jess lächelte zurück.
      Wenig später erreichten die beiden die Straße.
      Leslie sah ein Eichhörnchen mitten auf der Straße stehen. Es bewegte sich nicht vom Fleck.
      Sofort rannte Leslie auf die Straße, um den kleine Kerl zu retten.
      Kurz bevor sie da war, löste sich das Tier in Luft auf.
      Fragend stand Leslie auf der Straße und sah sich um.
      Da hörte sie etwas hinter sich.
      Sie drehte sich um und sah, dass ein LKW genau auf sie zuraste.
      Leslie stand steif vor Angst auf der Straße.
      Als der LKW nur noch wenige Meter von ihr entfernt war, wurde sie von Jess weggestoßen.
      Die beiden lagen im Graß auf der anderen Straßen Seite.
      Leslies Hertz raste vor Aufregung.
      Die beiden sahen dem LKW hinterher und dieser löste sich in Luft auf.
      Da dämmerte es Leslie.
      Kapitel IX

      Erst der Kampf mit den Eich-Hoagern,
      dann der Baum der sie fast erschlagen hätte,
      als nächstes die Geier,
      dann der Einbruch in der Brücke,
      du jetzt der LKW.
      „Jess“ sagte Leslie. „Weißt du noch, was der dunkle Meister gesagt hat? – Sieben Prüfungen. Das hier war Nummer fünf.“
      Fragend sah Jess Leslie an, aber dann begriff er. „Das bedeutet“ sagte er „dass wir nur noch zwei bestehen müssen.“ „Genau. Aber das wird sicher nicht leicht werden.“ Sagte Leslie.
      Die beiden gingen nach Hause. Als Jess sich an den Tisch setzte, um zu essen, wurde er von seinem Vater fröhlich begrüßt. „Hallo Junge, alles klar?“
      Jess fand es toll, wie sein Vater plötzlich war. Mr Aarons hatte niemandem von Jess‘ Geheimnis, dass Leslie noch lebte, erzählt. Und dem endsprechend überrascht waren Jess‘ Schwestern und seine Mutter. „Warum bist du denn heute so gut gelaunt?“ bekam Jess immer wieder zu hören.
      Am nächsten Morgen, war endlich Wochenende, doch Jess dachte nicht daran auszuschlafen.
      Er wollte so schnell wie möglich die letzten beiden Prüfungen bestehen und Leslie ging es nicht anders. Und so kam es, dass die beiden schon kurze Zeit später händchenhaltend in Richtung Terabithia unterwegs waren. Als sie dort ankommen, fiel ihnen sofort auf, dass das Loch in der Brücke verschwunden war. Vorsichtig prüfte Jess die Stelle mit seinen Füßen, aber nichts geschah. Die Brücke war stabil.
      Leslie und Jess rannten tief in den Wald. Als sie ein kleines Stück zurückgelegt hatten, blieben sie stehen und Leslie rief „Wo bist du? Zeig dich! Wir wollen die letzten Prüfungen bestehen!“
      Da wurden die beiden Kinder plötzlich von einem Kreis aus schwarzem Feuer umgeben.
      Direkt vor Jess und Leslie erschien der dunkle Meister und sagte „Ich hätte nicht gedacht, dass ihr so lange durchhaltet. Aber das ist jetzt egal, denn das wird eure letzte Prüfung sein. Die siebte fällt weg.“
      Der dunkle Meister streckte seinen rechten Arm aus.
      Und in seiner rechten Hand erschien ein schwarzes, helles Licht.
      Das Licht verschwand nach wenigen Sekunden und an seiner Stelle hielt der dunkle Meister ein schwarzes Schwert in seiner Hand.
      „Möge die letzte Prüfung beginnen.“ Sagte er.
      Er hole mit dem Schwert aus und ließ es auf Leslie niederfahren.
      Leslie ging zu Boden.
      und jetzt, das "große Finale" :D

      Kapitel X

      Als Leslie merkte, dass sie immer noch lebte, sah sie nach oben.
      Und sie sah, wie über dem Arm, den sie zum Schutz über ihren Körper hielt, ein heller, weißer Lichtpunkt schwebte, der das Schwert des dunklen Meisters stoppte.
      Der dunkle Meister versuchte das Schwert weiter runter zu drücken. Er drückte mit aller Kraft.
      Doch der Lichtpunkt ließ nicht zu, dass das Schwert Leslie auch nur noch einen Millimeter näher kam.
      Leslie holte mit ihrem Arm aus, und der Lichtpunkt schleuderte den dunklen Meister Meter weit durch die Luft und gegen einen Baum.
      Leslie stand auf und streckte ihren rechten Arm, so wie der dunkle Meister vorhin.
      Der Lichtpunkt wanderte in ihre Hand und leuchtete kurz auf. Dann hielt auch Leslie ein Schwert in der Hand, aber ein weißes.
      Ungläubig starrte Jess auf seine Freundin.
      Doch da fiel ihm plötzlich wieder ein, was Leslie ihm in seinem Traum gesagt hat:
      „Als König und Königin von Terabithia haben wir dieselben Kräfte wie der dunkle Meister. Ich wusste das damals noch nicht, deshalb konnte er mich gefangen nehmen.“
      Und jetzt verstand er endlich.
      Nun ergab auch das, was der dunkle Meister gesagte hatte einen Sinn:
      „Leider bin ich nicht in der Lage euch einfach so gefangen zu nehmen.“
      Nun, da Jess begriffen hatte, wozu er in der Lage war, ließ er auch in seiner Hand in einem hellen Licht ein weißes Schwert erscheinen.
      Er stellte sich neben Leslie. Gemeinsam gingen die Beiden mutig auf den dunklen Meister zu.
      Dieser stand inzwischen wieder und traute seinen Augen nicht.
      „Was du kannst können wir schon lange.“ rief Leslie.
      „Na los, steh auf, wir wollen die Prüfung bestehen.“ ergänzte Jess.
      Wütend erhob sich der dunkle Meister. Er holte mit dem Schwert aus und schlug es auf Jess nieder.
      Dieser ließ es mit seinem Schwert abgleiten.
      Leslie schlug zu und der dunkle Meister wehrte den Schlag ab.
      So ging es eine volle Stunde. Die Kinder dachten nicht einmal an Erschöpfung.
      Und ganz besonders Jess tat alles, um mit seiner Freundin in Freiheit leben und lieben zu können.
      Dann war es vorbei.
      Leslie traf. Doch es war kein Blut zu sehen. Nur kleine Schattenwolken, die sich vom dunklen Meister lösten.
      Der dunkle Meister ging zu Boden. Er war zu erschöpft um wieder auf zu stehen.
      „Wir haben gewonnen!“ sagte Leslie zu ihm.
      Und noch bevor sie weiterreden konnte, verwandelte sich der dunkle Meister in einen hellen Lichtball. „Nein!“ war das letzte was man von ihm hörte. Der Lichtball explodierte und raste durch ganz Terabithia.
      „Jess Aarons“ rief eine Stimme und Jess schreckte hoch. „Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du im Unterricht besser aufpassen sollst!“ Mrs Myers stand vor ihm und sah ihn wütend an.
      „Leslie, weißt du die Antwort?“ Auch Leslie sagte nichts, denn auch sie war verwirrt.
      „Ähh… was ist denn hier los?“ fragte Leslie. „Ich werde dir sagen was hier los ist. Es ist Unterricht und ihr beide passt nicht auf.“ Sagte Mrs Myers wütend. „Ach, was solls.“ Sagte sie und ging wieder nach vorne an die Tafel. Erst, als Leslie und Jess aus dem Bus stiegen, konnten sie richtig darüber nachdenken, was passiert ist. Die Beiden setzten sich auf den Boden und überlegten. Ganz still. Jeder für sich. Und dennoch riefen beide zur selben Zeit dieselben Worte. „Wir haben alle Prüfungen bestanden.“
      Nur die, die etwas von den Ereignissen erfahren haben, wussten noch davon.
      Also Leslie, Jess, Bill, Judy, Jess‘ Vater und natürlich PT. Alle anderen erinnerten sich nicht mehr an Leslies scheinbaren Tod und waren fest davon überzeugt, dass Leslie die vollen acht Monate da war.
      Alle die von den Ereignissen wussten, bis auf PT, waren etwas verwirrt, als die Zeit plötzlich um einige Tage zurückgedreht wurde. Aber das ging schnell vorbei.
      Die Vater-Sohn Beziehung zwischen Jess und seinem Dad bestand weiterhin und der dunkle Meister und seine Untertanen waren für immer besiegt.
      Aber was am wichtigsten war: Leslie und Jess hatten einander wieder.
      Und so gingen sie fröhlich lachend und händchenhaltend Richtung Terabithia in den frühen Sonnenuntergang.

      ENDE
      ich hoffe, ihr hattet alle Spaß beim lesen. :)
      Und ich freue mich auf euere kommentare. :)

      (und nochmal zur erinnerung - ich hab absichtlich mehr auf fantasy gesetzt, als auf drama.)
      hy Logi !


      Ich habe mir gerade deinen 2 teil durgelesen und ich muss sagen , das es dir sehr gelungen ist !!!!!

      Bei den ertsen 3-4 teilen habe ich eine gänsehaut bekommen ! !!!!!

      Ich möchte dir danken ,das du es reingestellt hast ! !!!

      Ich weis nicht was ich noch schreiben soll !! Eines schreibe ich denoch !!! DAS IST DIR WIRKLICH GELUNGEN !!!!!!


      lg
      jochen


      Man ist so wie man ist ! ( Brücke nach Terabithia -Leslie )

      Die Größte Belohnung,die uns das Leben bietet,ist die Chance hart an was zu arbeiten,das es wirklich wert ist ! (Theodore Roosevelt)
      deine geschichte ist genau wie karrzun's geschichte so gut dass man sie verfilmen könte oder en bischen ausschmücken unnd en buch draus machen^^ ich hoffe dass mein 3. teil auch so gut wird wobei ich jetz nicht weis wo ich weitermachen soll :thumbsup: nochmal super geschichte hast du geschriben weiter so :thumbsup:
      Hatte ein paar startprobleme nachdem mein PC neu gemacht werden musste (hatte die seite nichtmehr gefunden ;( aber jetzt bin ich wieder da und muss einiges nachholen also werdet ihr einiges von mir hören.
      Jetzt habe ich mir soeben deine Geschichte durchgelesen.
      Von der Schreibweise her hast Du die Geschichte sehr gut geschrieben.
      Die Idee, den Tod von Leslie zu übergehen, ist Dir gut gelungen ;) .
      Wie jede Geschichte auch, hätte man Deine noch weiter ausbauen können ^^ .
      Für eine Film Fortsetzung würde ich Deine Geschichte in betracht nehmen.
      Die Geschichte von Karrzun kann man auch nicht vernachlässigen, nur da ist Leslie offiziell Tod und deswegen auch eher realistischer...

      Lg

      Webmaster
      Lass Deiner Fantasie freien Lauf ;)



      @Marcus Ups, entschuldige, natürlich meine ich Leslie. Den Beitrag habe ich oben schnell geändert.

      Ich habe viele wünsche :D .

      Ich muss die Geschichten so akzeptieren, wie sie geschrieben worden sind, sei es von privaten Usern oder aus richtigen Büchern. Auf dem ersten Blick erscheint alles sehr viel, wenn man sich rein liest, endet die Geschichte schneller als man denkt. Es ist auch nicht immer einfach, passende Ideen für eine Fortsetzung etc. zu finden, trotzdem wird / wurde es hier gut gelöst :thumbsup: .

      Lg

      Webmaster
      Lass Deiner Fantasie freien Lauf ;)



      Hammer geschrieben! Karrzun und du Logi haben die Geschichte so weiter erzählt wie ich es mir zum Teil vorgestellt hab Karrzun war zwar er der Realist aber ich finde Geschichten mit Happy End immer am besten da der Film ja eigentlich für "Kinder" gedacht war naja wir wissen ja wie der wahre Film leider endet... Sehr gut gemacht Logi! :thumbup:

      Lg
      Vielen Dank für diese geniale "Fortsetzung"! Ich habe Fortsetzung jetzt absichtlich als Ironie markiert, da ich es eher als Zusatz zum Original denn als zweiten Teil sehe. :thumbsup:

      Genauso hätte ich mir gewünscht, dass der Film weitergeht und so positiv endet. Ich war damals echt über dieses, in meinen Augen schauderhafte Ende, schockiert! :cursing:

      Jetzt müssen nur noch die Produzenten nochmal ein Stündchen nachdrehen (natürlich mit älteren Stars), dieses an den Film anhängen, als Director´s Cut neu ins Kino bringen und dann wär´s perfekt!

      Man könnte die Zeit bis zur Befreiung ja dem aktuellen Alter der Stars anpassen und schon wäre das ganze sehr sehr logisch.

      MfG Thomas

      PS:

      Ich weiß, dass ich mich viel zu spät melde, aber leider bin ich gerade erst auf diese Seite gestoßen!