The Dark Side - Parallelgeschichte zu Fanstory 1.0

      The Dark Side - Parallelgeschichte zu Fanstory 1.0

      Teil 1


      Gunter lehnte gelangweilt an der Wand und gab nicht den Eindruck von sich, als wenn ihn diese Einsatzbesprechung auch nur ein mü
      interessieren würde. Während die etwa zwanzig Männer um ihn herum sichtlich so taten als wenn. Der Chinese, der weiter vorne den
      Ablauf bis ins Detail erläuterte, hatte ihn schon mehrmals wütend angefunkelt, aber das ließ ihn völlig kalt. Gunter kannte seine Aufgabe.
      Er war Scharfschütze, ein Profi. Der Chinese hatte ihn deshalb angeworben. Über Gunters Gesicht huschte ein kurzes Lächeln. Der
      Chinese hatte, ohne mit der Wimper zu zucken, seine Forderung akzeptiert. <Verdammt, ich hätte noch mehr verlangen können>, dachte er so bei sich, aber jetzt ist egal. Deal ist Deal. Taktische Feuerunterstützung war eines seiner Markenzeichen, unter anderem. Er war schon vor Tagen gebrieft worden und hatte seine Vorbereitungen längst abgeschlossen. Sein Scharfschützengewehr lag bereits in dem Hotelzimmer bereit, genauso wie ausreichend Munition. Und, was das Wichtigste war, seine Fluchtroute war schon in seinem Gedächtnis
      verankert, er würde sie blind im Dunkeln laufen können. Die Feuerschneisen, die er brauchte, waren ebenfalls geplant.

      Gunter, was natürlich auch nicht sein richtiger Name war, richtete seine Aufmerksamkeit nun doch wieder auf die Besprechung.
      Er vernahm irgendwas von ASRSG, oder sowas. Mit einem Ohr hörte er zu, visualisierte die Fotos und ordnete ihnen die ihm bekannten
      Namen zu. Er kannte sie schon, aus einem anderem Leben. E32,E33,E34,E35, er sah die Gesichter und schnaubte kurz. Ziemlich
      einfallslose Codenamen, aber anyway, es waren nur Ziele, mehr nicht. Wichtiger als alles war das Mädchen, um das es ging.

      Er beobachtete die Männer um ihn herum, denen anzusehen war, daß sie Leben noch keinen Smoking getragen hatten. Kanonenfutter.
      Die Holster unter ihren Achseln waren so offensichtlich, jeder Idiot aus dem Fach würde es auf zwei Meilen gegen den Wind riechen.

      Die letzte Einsatzbesprechung war zu Ende, die Männer standen auf und drängelten zum Ausgang, wo die Limosinen standen. Gunter
      schaute zum Chinesen herüber, dieser erwiderte seinen Blick und nickte ihm kurz zu. Gunter nickte ebenfalls und machte sich auf den Weg. Sein Hotel war direkt auf der anderen Straßenseite. Von dort aus würde sein Schußfeld die ganzen vier Blöcke bis zu dem Theater,
      wo diese Gala stattfinden würde, abdecken. Schönes Theater, wirklich. Riesige Glasfront, ideal für ihn.Schußfeld frei bis zum letzten Sitzplatz.

      Gunter schaute sich nochmal das Foto der jungen Schauspielerin an.<Schade>, dachte er bei sich, <echt schade für dich,AnnaSophia>
      Er hatte zwar keinen Auftrag, um speziell sie zu töten, aber wenn zwanzig mit Uzis bewaffnete Halbaffen im Smoking auf eine sicher nicht leichter bewaffnete ASRSG treffen, standen die Chancen nicht schlecht, daß das die letzte große Gala von AnnaSophia Robb sein würde.




      to be continued

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      Teil 2


      Gunter trank langsam sein Erfrischungsgetränk aus, stellte das Glas sorgfältig beiseite und bezog wieder Position hinter dem Okular
      seiner "Kate", seines bevorzugtem Gewehr. Er beobachtete das Gelände des Festivals und sah amüsiert eine Person auf einem
      Autodach mit einem Fernglas liegen.<Armer Irrer,mitten in der Sonne, daß wird einer der ASRSG sein, wahrscheinlich E33>, er kam nicht
      umhin zu schmunzeln,<Anfänger>! Sein Blick wanderte weiter und er sah sofort den Scharfschützen unter dem schwarzen Kleintransporter.
      Dieser hatte die Aufgabe bekommen, AnnaSophia einen Pfeil zu verpassen, der dafür sorgen sollte, daß die Kleine bei ihrem Abtransport
      nicht so rumzickte. Ein leises Summen seiner Uhr liess ihn aber jetzt sofort fokussieren. SHOWTIME !!!

      Unten am Festival ging es nun los. Die Jungs von der ASRSG stürmten los und gingen in den Clinch mit den Smokingguys des Chinesen.
      Gunter sah diesen E33 auf der Bühne herumstolpern und beschloß, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Er drückte ab und sah einen
      Sekundenbruchteil später, wie das Geschoss den Jungen in die Schulter traf, ihn herumwirbelte und schließlich von einem Kameraden
      in Deckung gezogen wurde. <Ooops>, fluchte Gunter leise und veränderte etwas an der Einstellung seines Gewehres.Eigentlich hatte er
      ja auf den Kopf gezielt, aber naja, auf 800m ein sich bewegendes Ziel um 15 cm zu verfehlen, war so schlecht nicht.
      Sein zweiter Schuss ging allerdings völlig daneben und rizte dem Ziel, E35??, nur ein wenig den Ärmel auf.

      Jetzt wurde seine Aufmerksamkeit allerdings vom Polizeifunk abgelenkt. Dort wurde hektisch geschnattert, aber Gunter wusste, daß
      eben fast alle Polizeikräfte von Denver zum Festivalgelände beordert wurden waren. Gunter wechselte das Magazin seiner Waffe.
      Nach den Geschossen für Weichziele kamen nun die für harte Ziele in den Lauf. Diese hatten das Potential einen heranstürmenden
      Elefantenbullen schlagartig zu stoppen. Gunter grinste, denn da kamen schon die ersten vier Polizeikutschen den Denver Boulevard
      heruntergedüst. Er zielte kurz. Jetzt waren sie in Reichweite. Vier Schüsse, schnell hinternander, lösten sich.Er hatte auf die Motorhauben gezielt. Auf dem Boulevard herrschte das Chaos. Die vier Streifenwagen sahen aus, als hätte sich vorheriger Elefant, direkt
      auf sie draufgesetzt. Die Fahrt dieser Autos war vorbei. Gunter sah die Cops hinter ihren zerstörten Autos in Deckung gehen, während hinter ihnen etwa 15 weitere Streifenwagen hielten, und sich nun ein ganzer Haufen wütender und verstörter Cops dort verschanzte.

      Gunter aktivierte sein Funkgerät:<Sir, erste Polizeikräfte sind gebunden, Vertstärkung wird, wie sie vorhergeplant haben, über die Ausweichstrecke zum Festivalsgelände vorstossen. GAZ damit um sieben Minuten herausgezögert.>



      to be continued



      Teil 3


      Gunter richtet seine Aufmerksamkeit wieder auf das Geschehen beim Festival. Und zuckte heftig zusammen, als er sah, was gerade passierte.
      Der Scharfschütze unter dem Kleinlaster hatte wohl die Geduld verloren und war auf normale Munition umgestiegen.Im Schnellfeuermodus
      beharkte er das gesamte Areal. Fluchend nahm Gunter ihn ins Visier.<So ein Irrer, wenn er nu das Mädchen trifft!!>, Gunter überlegte kurz,
      der Schütze war ihm vorgestellt worden.Aber ihm wollte partout der Name nicht einfallen. Gunter zuckte unmerklich mit der Schulter und erschoß ihn.

      Und bereute diesen Schuß sofort. Er hatte vergessen, wieder auf normale Muni umzustecken. Durch das Zielfernrohr sah er die Körperteile
      des Mannes sich auf der Straße zu einem grausamen Tanz versammeln zu schienen. <Na, was für eine Sauerei haste da wieder angestellt,
      schmunzelte Gunter, ein Glück, muß ich das nicht saubermachen.> Aber die Ereignisse ließen ihm keine Zeit, weiter drüber nachzudenken.
      Er beobachtete die Cops aus Denver, die langsam aus ihrer Schockstarre erwachten und jetzt wesentlich professioneller ausschwärmten.
      <Zeit zu gehen>sagte Gunter zu sich, Die Jungs müssen keine Hellseher sein, um seinen Standort herauszufinden.Er lehrte sein Magazin
      auf die ohnehin zerstörten Autosder Cops und zwang sie dadurch wieder in Deckung.

      Gunter aktivierte wieder sein Funkgerät:<Sir, Mission beendet. Treffpunkt im HQ Aspen.!> Ohne eine Antwort abzuwarten stand er auf
      und reckte sich. Er nahm die Perücke ab und auch die Zahnprotese, die sein Gesicht veränder hatte. Dann zog er sich schnell um.
      Beim Verlassen des Zimmers drehte er sich nochmal um, ein bedauernder Blick fiel auf seine "Kate". Ungerührt aber stellte Gunter den Zeitzünder des mitgebrachten Brandsatzes auf 2min ein. Gunter besah sich im Spiegel an der Eingangstür. Ein völlig anderer Mensch
      schaute ihn an. Gunter existierte nicht mehr.

      Er verliess die Suite und ging schnell zu den Treppen herüber. Als er die erste Stufe betrat, hörte er die Explosion hinter sich und sofort darauf das Jaulen des Feueralarms. Nachdem er das Treppenhaus unten verlassen hatte, tauchte er in der aufgeregten Menschenmenge unter. Kein Hotelangestellter konnte ihn anhand der Videobänder identifizieren.



      to be continued

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      Teil 4


      Jake stand vor dem Spiegel und begutachtete das Ergebnis seiner Schönheitskorrektur. Er hatte jetzt tiefschwarze Haare und eine
      sehr verwegen aussehende Narbe quer übers Gesicht. Mit ein wenig Plastillin hatte er sein Gesicht auch wieder massiv verändert.
      Niemand würde ihn mit seinem alten Ego Gunter in Verbindung bringen können. Er schob die neuen Kontaktlinsen über seine Augen.
      Diese veränderten nicht nur die Augenfarbe, sondern auch die komplette Augenform. Waren allerdings sehr schmerzhaft zu tragen.
      Jake fluchte leise und träufelte etwas flüssiges Codein in die Augen. Mit dem Zeug mußte er vorsichtig sein, es war zwar ein top
      Schmerzmittel, machte aber sehr schnell abhängig.

      Jake nahm die Zahnbürste, drückte etwas aus einer Tube darauf und bürstete seine Zähne damit ein. Ziemlich angewidert sah er
      das Ergebnis im Spiegel. So würde also das Ergebnis jahrelanger, äußerst mangelhafter Zahnhygiene aussehen. Er schüttelte sich und
      sah auf die Uhr. Es wurde Zeit, hinunterzugehen und ihren "Gast" in Empfang zu nehmen. Es war ein wenig mehr Aufwand nötig gewesen,
      um das kleine Miststück hierher zu bringen, aber jetzt wurde sie gerade in das Anwesen des Chinesen hier in Aspen hochgebracht.
      Dieser hatte ihm die erstmal die Verantwortung über die Bewachung von dieser AnnaSophia übertragen.

      AnnaSophia wurde von zwei Schlägertypen gerade ins Haus gebracht. Sie sah ziemlich zerzaust und verstört aus und schien so langsam
      richtig Angst zu bekommen.<Missis Robb, schön daß sie endlich eingetroffen sind>, Jake zeigte sein schönstes Lächeln, was bei seiner
      Fratze wohl wirklich angsteinflößend aussah. AnnaSophia zuckte auch sofort zusammen und ihr Gesicht nahm eine völlig angewiderten Ausdruck an, als ihr Blick auf seine Zähne fiel.<Seid so freundlich, und bringt Missis Robb auf ihre Gemächer>, das galt den beiden Schägern, die AnnaSophia daraufhin relativ unsanft die Treppe hinaufzerrten. Jake folgte ihnen.

      Oben angekommen, wurde AnnaSophia ins Zimmer gestßen und Jake entließ die beiden Schläger nit einem Nicken. Nachdem er die Tür geschlossen hatte, wirbelte er herum. Keinen Moment zu spät, denn AnnaSophia hatte sich eine Vase geschnappt, um diese auf seinem
      Hinterkopf heruntergehen zu lassen. Jake schlug die Vase beiseite, schnappte sich AnnaSophia und versetzte ihr ein paar schallende
      Ohrfeigen. <So, Miststück, ich hoffe, damit sind wir offiziell miteinander vorgestellt>, grinste Jake sie an, seine Augen sprachen aber
      eine völlig andere Sprache. AnnaSophia hatte das auch so erkannt und sank vor dem Sofa nieder, ihre Hände auf die schmerzenden und heftig geröteten Wangen gepresst. Sie war den Tränen nahen und außerdem hatte sie unwillkürlich wieder auf seine Zähne geschaut.

      <Missy, wenn du das nochmal versuchst, werde ich dich übers Knie legen und dir den Arsch versohlen, bis du nicht mehr sitzen kannst>
      blaffte Jake sie an. Sein Blick wurde anzüglich.<Oder stehst du vielleicht sogar auf sowas ?> AnnaSophia bekam jetzt wohl richtig Angst,
      denn sie drückte sich ans Sofa und wagte nichtmal den Kopf zu heben. Jake`s Stimme wurde sanfter.<Wenn du dich frischmachen
      willst, da hinten ist das Badezimmer. Ich habe auch ein paar schöne Anziehsachen für dich herausgesucht, dein Gastgeber erwartet
      dich in einer Stunde zum Dinner. Also mach dich gefälligst hübsch dazu.!>

      Jake ging zur Tür. Er drehte sich nochmal um. AnnaSophia war aufgestanden aber noch keinen Schritt zum Badezimmer gegangen.
      Jake lachte amüsiert.>Keine Sorge, die Tür ist von innen abschließbar. Und ich werde dieses Zimmer auch verlassen.>, sprachs, drehte
      sich um und verließ den Raum und schloß die Tür ab. Er horchte und, richtig,man konnte das Schieben eines Möbels hören.
      >Kluges Mädchen>, sie hatte wohl die Kommode vor die Tür geschoben.

      Zwei Räume weiter öffnete Jake die Tür zum Überwachungsraum.>Raus>, sagte er zu den drei Männern, die dort vor den Monitoren
      saßen. Diese beeilten sich, seiner Anordnung Folge zu leisten. Als er allein war, schaltete Jake die Kameras des Badezimmers ein.
      AnnaSophia hatte sich ausgezogen und duschte gerade. Jake wechselte auf die Duschkamera und sah genüßlich zu, wie das völlig
      nackte Mädchen sich einseifte. >Jake, du bist ein Perversling, sagte er zu sich selbst, konnte den Blick aber auch vom Monitor
      nicht abwenden. Er streckte die Hand aus, und berührte den Bildschirm. >Gönn dem Mädchen ihre Privatsphäre>,er sagte es etwas lauter
      als gedacht. Jake wollte gerade den Monitor ausschalten, als er überrascht ein relativ schmerzhaftes Ziehen in der Lendengegend
      verspürte. Er lehnt sich wieder zurück, den Blick weiter auf den Bildschirm fixiert. >Obwohl, andererseits........>




      to be continued


      Teil 5


      Wow, den Schlag hatte er fast nicht kommen sehen und nur mit Glück hatte Jake ihn halbwegs parieren können. Es war allerdings auch
      nur eine Finte gewesen, denn einen Sekundenbruchteil traf der Kendo-Stab sein linkes Fußgelenk. Fluchend hüpfte Jake zur Seite, ließ
      aber seinen Gegenüber nicht aus den Augen. Der Chinese lächelte dünn, während er den Stab wieder in Grundstellung brachte.
      <Also, rekapitulieren wir nochmal> Ich habe schon vor Monaten einen Fake-Account bei diesem Forum gemacht, mittlerweile
      geöre ich zum inneren Kreis dort.> Der Chinese deckte ihn wieder mit einer Serie von Schlägen ein, von denen Jake nur einen Teil
      abwehren konnte.

      <Diese Amateure verkehren nur online miteinander, deshalb wird es kein Problem sein, dort aufzutauchen und sich freiwillig zu melden.
      Es ist nämlich ein allgemeiner Aufruf ergangen, sich in Denver zur Verstärkung einzufinden.> Jake parierte einen Schlag und kassierte einen weiteren an der Hüfte.Er bereute gerade heftig seine Entscheidung, die Einladung des Chinesen zu einem "lockeren" Training angenommen
      zu haben.<Ihr werdet dort euch als glühender Fan ausgeben und diese ganze Kindergruppe infiltrieren.> Schlag, Parade, Schlag, Finte und wieder ein schmerzhafter Treffer am Oberarm. Jake tat mittlerweile sein ganzer Körper weh, er war schweißgebadet, während der
      Chinese noch nicht eine Schweißperle auf der Stirn hatte.

      <Ihr werdet mich über alles informieren, aber keine eigenen Aktionen unternehmen, verstanden ?> Jake nickte schnell und senkte seinen
      Kendo-Stab.<Ist das Training damit beendet, Sir?> Der Chinese lächelte etwas breiter:<Noch eine Kleinigkeit.>
      Der Schlag war brutal und mit äußerster Kraft und Schnelligkeit ausgeführt. Jake sah ihn nicht kommen und hatte keine Chance zu
      reagieren. Der Stab traf seine Weichteile und Jake dachte ,seine Hoden wären explodiert, so ein grausamer Schmerz durchzuckte ihn.
      Er klappte zusammen wie ein Klappmesser, fiel zu Boden und fing an sich zu übergeben. Während Jake sich auf dem Boden krümmte und sein Gemäch mit beiden Händen umklammerte und sich die Seele aus dem Leib kotzte, musterte der Chinese ihn kalt.

      <Und das war dafür, daß Sie gestern meinen Überwachungsraum so eingesaut haben.>



      to be continued
      Teil 7


      Jake verließ ganz langsam das Anwesen und ging die Treppe herunter. Er konnte den Blick des Chinesen in seinem Rücken spüren und wusste,
      daß sein Leben in der nächsten Sekunde vorbei sein könnte. Der nächste Schritt. und noch einer. Anscheinend hatte der Chinese vor, sein Leben zu verschonen. Noch zehn Schritte bis zum Auto. Verflucht, was hatte ihn bloß geritten ? Neun. Kein Wunder, daß ihn der Chinese
      so mit kalter Wut aus zusammengekniffenen Augen angesehen hatte. Acht. Wie konnte er sich so dermaßen unproffessionell verhalten haben ? Sieben.Als er das Zimmer verlassen hatte, war er erst wieder wie aus einem Rausch erwacht. Sechs. (editiert).Drei. Wie auf der Flucht hatte er das Zimmer verlassen, genau wissend, daß er gleich sterben würde. Zwei. Der Chinese hatte ihn in der Vorhalle erwartet, eine Pistole locker in der Hand. Ein paar seiner Buddys beobachteten ihn auch ganz aufmerksam. Eins. Der Chinese hatte nur stumm zur Tür gezeigt und Jake war gegangen. War jetzt sein Weg zu Ende ?

      Jake stieg ins Auto und fuhr los. Als er das Gelände verlassen hatte und einige Kilometer hinter sich gelassen hatte, löste sich die Anspannung und er fing unkontrolliert an zu zittern. Er hatte überlebt. Aber nur aus Glück und nicht durch Können. So langsam klärte
      sich sein Verstand wieder. Er lebte nur noch, weil der Chinese noch Verwendung für ihn hatte. Dieses Forum. Der Auftrag war noch nicht abgeschlossen. Aber Jake machte sich keine Illusionen darüber, was passieren würde, wenn er den Chinesen irgendwann nochmal treffen
      würde. Seine Unproffessionalität war etwas, für das er sich ziemlich wenig Freunde in seiner Branche machen würde. Andererseits hatte
      er schon jetzt dort keine Freunde, höchstens Kollegen.

      Jake stand vor seinem Auto , daß er an einer abschüssigen Straße, kurz vor einem Abgrund geparkt hatte. Er hatte gerade sein Äußeres
      wieder zurückverwandelt. Die Kontaktlinsen warn raus, ebenso das Plastillin, genau wie die Plastikhaut mit der Narbe. Die Haare waren mit Waschbenzin ausgewaschen. Um keine Spuren zu hinterlassen, hatte er dies auf dem Rücksitz gemacht, der jetzt zwar ziemlich eingesaut
      war, aber das Auto war sowieso obsolet. Jake stieg aus und holte aus dem Kofferraum eine Reisetasche und eine Kanister benzin heraus.
      Die Tasche stellte er etwas abseits und fing dann an das Auto mit dem Benzin zu betunken. Dann löste er die Handbremse, zog noch schnell die Handschuhe aus, warf sie ins Auto und zündete schnell sein Feuerzeug. Während er vor den hochzuckenden Flammen zurückwich, ließ er es fallen und im nächsten Augenblick war das lichterloh brennende Fahrzeug, schneller rollend, über die Klippe gerollt und in den Abgrund gestürtzt.

      Jake hörte zwar die Explosion ein wenig später, aber da war er schon unterwegs. Etwa drei Kilometer entfernt, war ein kleines Dorf, wo
      er schon vor ein paar Tagen, sich in einem Motel ein Zimmer genommen hatte. Auch ein neuer Mietwagen würde dort auf ihn warten.
      Er marschierte durch die Wildnis darauf zu. Jetzt hatte er sein wirkliches Aussehen wieder. Jake existierte nicht mehr, er war den gleichen Weg wie Gunter gegangen. Er zog ein Brille aus der Tasche und setzte sie auf. Ein Brillentyp, ja, das war er jetzt.


      to be continued

      Post was edited 1 time, last by “BullTech” ().

      Teil 8



      Der Brillentyp war jetzt schon eine Weile durch die Wildnis marschiert, als er abrupt anhielt. Er hörte ein (editiert) vor ihm.
      (editiert). Der Brillentyp überlegte kurz,
      wie lange der Umweg sein würde, diese beiden Teenager zu umgehen. Anscheinend zu lange, denn er zog ein Wurfmesser aus der Hosentasche und aus seiner Umhängetasche eine Pistole. Während er einen Schalldämpfer aufschraubte, (editiert) Einen Augenblick später betrat der Brillentyp die Lichtung. Der Junge bemerkte ihn gleich und wollte wohl gerade anfangen ihn anzuschreien, als das Wurfmesser auch schon sich in seiner Kehle vergrub. Gurgelnd sank er zurück auf die Decke.
      Das Mädchen fing an zu schreien, sprang auf und rannte weg. Der Brillentyp bewunderte ihren grazilen, jungen Körper einen
      Moment. Sie war schnell, ohne Zweifel. Das Mädchen hatte fast schon 30m geschafft, bevor die Kugel sie zwischen den Schulterblättern
      traf und durch die Wucht vorwärts ins Unterholz warf. Der Brillentyp überquerte die Lichtung, im Vorbeigehen schoss er dem immer noch
      zuckenden Jungen eine Kugel ins Gesicht. Er ging weiter und hielt Ausschau nach dem Mädchen. Dort war sie, sie versuchte immer noch davonzukriechen, ihr junges Leben zu retten. Der Brillentyp beobachtete sie, wie sie verzweifelt schluchzend sich über den Waldboden robbte, die Hände sich in den Dreck krallten, um sich wieder einige Zentimenter weiter weg zu ziehen. Er schoss ihr in den Hinterkopf.
      Danach warf er die Waffe auf ihren toten Körper und leise pfeifend machte er sich wieder auf den Weg zu seinem Motel.



      to be continued

      Post was edited 3 times, last by “BullTech” ().

      Sorry, aber Teil 8 geht zu weit
      ich werde nicht weiter lesen, bis du das anständig geändert hast. Und vllt. solltest du auch gleich eine änderung vom 9. Teil in betracht ziehen, wenn der ähnlich extrem ist *hust*
      es gibt grenzen, wenn man die überschreitet befindet man sich nicht mehr in künslerischer Freiheit
      raus damit, aber schnell

      Keep your mind wide open

      Post was edited 1 time, last by “Marcus” ().

      Weist du Bulltech
      wennde eine Storry f+ür erwachsene machen willst dann sollte ich dich bitte,
      tenager under 18 nicht die möglichkeit zu geben das zu lesen.
      Den wenn die es lesen können machst du und webmaster sich strafbar. also entweder deinen text anpassen das es hier auch stehen darf. oder webmaster die möglichkeit geben es speziell nur für die 18jährigen zugänglich machen.
      weist was ich meine.
      kingwitty the muffinmaker

      Hab gehört was hier drin stand . . das ist doch jetz nicht dein ernst oda wie?? Also sowas gehört hier echt nicht rein, auch wenn hier steht "Nur für Erwachsene", hindert das keinen das zu lesen eher im gegenteil. Hier sind nunmal ca. 63,93% Minderjährig - da kannst du sowas nicht bringen.

      Gute Nacht. :sleeping:
      ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥

      22:33 [1.6.'11] 1000 <<Beiträge>>

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      Post was edited 1 time, last by “Tera” ().

      Teil 10



      Der Brillentyp lag in der Badewanne und genoss die Wirkung des eiskalten Wassers. Er hatte sich aus dem Store ein paar große
      Beutel Eis besorgt und ins Wasser gekippt. Während er jetzt die ersten Erfrierungserscheinungen bemerkte, war es doch eine
      Wohltat für sein malträtiertes Gemäch, was jetzt in den schillerndsten Farben leuchtete. Wenigstens ging die Schwellung zurück.

      Er hatte seinen Laptop vor sich aufgebaut und sich "seine" Konversation der letzten Monate in diesem Forum durchgelesen.
      Nachdem er sich eingelesen hatte, versuchte er sich, seine Posts einzuprägen, um damit später nicht aufzufallen. Ebenso schaute
      er sich die vielen Videos und Fotos dieser Schauspielerin an und konnte nicht umhin, sich einzugestehn, daß sie wirklich sehr
      talentiert war. Er wechselte in ein anderes Fenster, wo eine analytische Profildarstellung der anderen Member angezeigt wurde.
      Der Chinese hatte wirklich umfassend recherchiert und sehr genau beobachtet. Es würde jetzt kein Problem darstellen, sich als
      Member auszugeben und sich dort einzuschleichen. Er schrieb eine kurze Mail, in der er sein Ankommen avisierte.

      Der Brillentyp klappte den Laptop zu und legte ihn beiseite. Er mußte unbedingt über die Ereignisse der letzten Tage nachdenken.
      Warum in alles in der Welt hatte er sich so benommen? Die Geschichte im Beobachtungsraum. Die im Zimmer. Das im Wald. Warum ?
      Es hätte ihn keine zehn Minuten gekostet, einen Umweg zu gehen. Noch nie hatte er sich so dermaßen persönlich in einen Auftrag
      eingebracht. Und noch nie war er so unproffessionell aufgetreten. Lange dachte er nach. Das Eis in der Wanne war längst geschmolzen,
      seine Beine waren vollkommen taub, als es ihm schlagartig klar wurde. Er hatte sich verliebt.

      Das war es. Deshalb hatte er sich so verhalten. Kein Wunder, war es doch ein völlig neues Gefühl für ihn, mit dem seine Psyche
      überhaupt nicht klargekommen war. Das Pärchen im Wald, er hatte es wohl instinktiv nicht ertragen diese so glücklich zu sehen.
      Deshalb dieser Schmerz. Weil er wusste, daß er und diese Schauspielerin niemals das gleiche fühlen würden, auf jeden Fall nicht
      füreinander. Der Brillentyp seufzte auf und stieg aus der Badewanne. Dann würde er halt AnnaSophia so gut es ging beschützen.
      Sein Auftrag hatte sich gerade erweitert. Jetzt war es was persönliches. Jetzt war er auch innerlich ein Member der ASRSG, und
      gab es nicht nur vor. Er machte sich fertig und verliess das Motel. Das Auto fuhr wie von selbst nach Denver.



      to be continued
      Teil 11

      Das Hauptquartier der ARSG lag in einem schickem Vorort von Denver, es war eine schöne Villa aus der Gründerzeit. Der Brillentyp schlenderte übers Gelände und ging ganz in seiner neuen Rolle auf.
      Als altes Mitglied des Forums war ihm gleich eine Mitgliedschaft bei der Schutztruppe angeboten worden, was er natürlich sofort annahm. Jetzt begrüßte er die einzelnen Mitglieder, die auf dem Gelände verteilt waren und scherzte mit einigen herum, beobachtete andere und fühlte sich richtig gut. Er sah auf seine Uhr und erinnerte sich daran, daß er sich zum Kommunikationsdienst gemeldet hatte und seine Schicht bald begann.
      Leise pfeifend machte er sich auf den Weg. Er hielt kurz an um E35 anzusprechen, der gerade aus dem Med-Zentrum kam, um ihm seine Anteilnahme an seiner Verletzung zu versichern. E35 dankte ihm und sie unterhalten sich kurz um relativ belangloses.<Wenn der wüßte, daß die Kugel von mir stammte, würde er wahrscheinlich nicht so freundlich sein>, dachte er bei sich.<aber immerhin lebt er noch, was nicht auf alle dieses kleinen Gefechtes zutraf> Der Brillentyp grinste innerlich und verabschiedete sich mit der Verweis auf seine beginnende Schicht.

      <Mein Gott, ist das boring>stöhnte er nach einigen Stunden. Nicht nur das die "Kommunikationszentrale" ein Loch von etwa 4 Qm war, fensterlos und ohne Klimaanlage, es war auch wirklich wenig los. Er saß vor seinem Laptop und überwachte die verschiedenen Fan-Foren von AnnaSophia, bewertete die Posts und beantwortete einige. Das gehörte dazu, denn einige der Einträge wurden auch von Members der ASRG
      gemacht, die verschlüsselte Infos enthielten, die er sofort weiterzuleiten hatte. Das Führungsgremium der ARSG war schon schon einigen Stunden versammelt und besprach Taktiken und Vorfälle.
      Der Brillentyp gehörte nicht zum harten Kern dieser Gruppe und hatte auch deshalb keinen Zugang. Das waren halt die Leute um E32 bis 39, so what. Er wollte erstmal unaufffällig bleiben. Vorhin beim Waffentest
      hatte er sich auch extrem unbeholfen angestellt und hatte außer heftigem Kopfschütteln und ein paar dummen Sprüchen über seine Waffenfertigkeiten außerdem die Freistellung von allen Kampfeinsätzen erhalten.
      Das hatte sich wohl keiner der Waffenexperten zumuten wollen, so einen ungeschickten Neuling mit in ein Einsatzteam zu stecken. Aus lauter Verzweiflung hatte man ihn dann in die Logistik-Division eingruppiert,
      wohl mit der Hoffnung, daß er dort möglichst wenig Schaden anrichten könnte. <Wenn die wüßten>schmunzelte er.



      to be continued
      Teil 12


      Plötzlich schreckte er auf. Im ASR-Forum hatte jemand eine Reihe bestimmter Code-Wörter gepostet. Ein Alarm-Code. Der Brillentyp setzte sich auf und loggte sich ein. Es war ein User mit dem zugegeben
      bescheuerten Namen Wau-Wau-Mensch. Der Brillentyp nahm Kontakt auf und mailte dem User die Skype Live-Chat Nummer des internen Bereiches der ASRSG. Es dauerte nur einen Moment und schon klingelte es bei ihm.<Hier ist das HQ der ASRSG>meldete er sich.Um was für einen Notfall handelt es sich?> Die Stimme aus dem Kopfhörer klang jung aber sehr aufgeregt.<Hier ist Agent E83,User Wau-Wau-Mensch, vernahm er. momentan im Undercover-Einsatz. Ich habe extrem wichtige Fakten über einen Verräter im HQ erhalten. Erbitte Kontakt zur Führung.> Dem Brillentyp lief es eiskalt über den Rücken.< Momentan nicht möglich ,sagte er ins Mikro des Headsets, Führung ist gerade in einer Sitzung. Können sie die Daten nicht so übertragen ?> <Nein, nein, unmöglich, kam die Antwort, viel zu brisant, müssen persönlich übergeben werden, um den Verräter nicht zu warnen>

      Der Brillentyp überlegte kurz.<Wo sind sie derzeit, und wie lange brauchen sie um herzukommen ?> <Ich bin etwa zwei Stunden entfernt und könnte kurz nach Mitternacht frühestens in Denver sein>
      <OK, Roger, E83> Um die Zeit ist der Haupteingang bereits gesperrt, kommen sie um 00.30 zum Hintereingang des HQ. Sie wissen, wo das ist ? <Positiv, bin schon mal dagewesen>>Alright, E83, Zeitpunkt und Treffen bestätigt. ich hole sie dort persönlich ab. Bis dahin keine weitere Kommunikation und keine weitere Online-Aktivität von ihnen. Klar ?><Jepp, alles klar, vielen Dank, wir sehen uns in zwei Stunden am
      Hinterausgang. Ich sichere die Daten auf einem Stick und verwische meine Spuren. E83, Ende>

      Der Brillentyp nahm das Headset ab und wischte seine schweißnassen Hände an seiner Hose ab.<Verflucht nochmal, wie konnte das schon wieder geschehen ? Er überlegte kurz.<Wie hoch wahr die Wahrscheinlichkeit, daß es noch einen Verräter hier gab ?> Es war unwichtig, er konnte das Risiko nicht ignorieren und mußte etwas unternehmen. Showtime.



      to be continued
      Teil 13


      Der Brillentyp stand im Halbschatten auf der Straße, die zum Hintereingang des HQ führte. Er war fleißig gewesen in den letzten zwei Stunden. Als erstes hatte er den Account des Wau-Wau-Menschen gehackt und ein paar ziemlich üble Posts im Forum abgelassen. In der sofort einsetzenden Diskussion der Community war es sofort zu heftigen Beschimpfungen und Gegenattacken gekommen. Er hatte noch ein wenig weiter ein paar übelste Posts geschrieben und zufrieden festgestellt, daß der User Wau-Wau-Mensch es sich mit eigentlich fast allen verscherzt hatte und zur Persona non grata geworden war. Als letztes hatte er noch ein Ausschlußverfahren angeschoben. Danach brach er in das interne Sicherheitssystem des HQ ein und platzierte einen sich selbst löschenden Trojaner, der um 00.25 einen Alarm am Haupteingang auslösen würde.
      Mit etwas Glück würden die Wachen, die den hinteren Teil des Geländes sicherten, ihren Kameraden vorne zur Hilfe eilen und ihm dadurch die Gelegenheit geben, am Hinterausgang seine Aufgabe ungestört zu erledigen. Hoffentlich war der Typ wenigstens pünktlich, dachte er bei sich. Er schaute auf die Uhr, und hörte den Alarm am Haupteingang. Genau wie geplant kamen die Sicherheitsleute angerannt und verschwanden in der Dunkelheit Richtung Haupteingang.

      Der Brillentyp öffnete das schmiedeiserne Tor, welches etwas protestierend knarrte. Er sah auf die Straße, die nur von einigen wenigen Lampen erhellt war und wartete. Endlich sah er eine Gestalt, die die Straße
      herunterkam und sich bemühte, möglichst immer außerhalb des hellen Lampenscheins zu bleiben. <Na los, du Narr> sagte er leise an die Addresse des Ankömmlings gerichtet. < Es wird Zeit zu sterben>



      to be continued
      Wie? Wat? Wo soll ich sein? Doch hofffentlich nicht der 'Brillentyp''? ;)
      Sorry hab nur kurz die letzten Einträge überflogen, aber ist ein wenig schwierig, da jetzt einzusteigen, ohne den ganzen Rest vorher gelesen zu haben. Aber ist zum einen dann doch zu viel Text um das jetzt mal eben 'bequem' am Bildschirm zu lesen, zum anderen ist mir in den vorangegangen Teilen zu viel editiert worden. Da blickt ja keiner lang... ;) :P