Fanstory 5.0 - Schach matt

      Ich erreichte die Tür, hinter der AnnaSophia festgehalten wurde.
      „Anastasia, wo sind die Männer, die AnnaSophia bewachen?“
      „Links und rechts von der Tür. Pass auf. Die sehen ziemlich gefährlich aus.“
      „Keine Angst. Jetzt auf keinen Fall in unsere Richtung schießen. Nachher triffst du uns und nicht die.“
      „Verstanden.“
      Ich trat einen Schritt zurück und fuhr meine Klingen aus, dann Trat ich die Tür auf.
      Die beiden Wachen reagierten sofort, aber ich war schneller, brach dem einen mit dem Ellebogen die Nase und stach den anderen mit einer einzigen Bewegung ab.
      „E35? Was ist das für ein Lärm da außen? Seid ihr das?“
      „Ja. Wo sind die Diamanten?“
      „Im Besprechungsraum im Erdgeschoss. Ich war dabei, als der Chef den Beutel da abgestellt hat.“
      „Super. Komm.“
      Ich nahm AnnaSophias Hand und zog sie hinter mir her.
      Wir rannten die Treppe runter ins Erdgeschoss und betraten den großen Saal. Der Lärm von Maschinengewehren und Explosionen drang durch die Mauern und ich bekam eine Gänsehaut.
      „Warte hier.“
      Ich ging zu dem Tisch, auf dem der Stoffbeutel lag, öffnete ihn und nahm, um sicher zugehen, einige der wertvollen Steine heraus.
      „Gut, wir haben die Diamanten, und jetzt nichts wie…“
      Ich drehte mich um und sah, dass jemand AnnaSophia eine Waffe an den Kopf drückte.
      Ich hob sofort meine MP um den Mann das Hirn aus der Birne zu pusten, aber ich wurde sofort von schwerbewaffneten Söldnern, die plötzlich überall im Raum waren, an den Armen gepackt und entwaffnet.
      „Es ist doch immer wieder amüsant, wie ihr doch noch versucht, eueren König aus dem Schach zu retten. Dabei gibt es gar keinen Ausweg mehr. Wenn du ein bisschen Taktisches geschick hättest, hättest du schon längst erkannt, dass eure Niederlage unausweichlich ist.“
      Knattern erfüllte den Raum, erst schwach, dann immer lauter und dröhnender.
      „Was ist das?“ fragte der Mann und sah zur Decke.
      „Das ist unsere Verstärkung. Sie sehen, ich habe vorgesorgt.“
      „Trotzdem wirst du verlieren! Gib auf, das Spiel ist vorbei!“
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      „Nicht ganz!“
      Es war BullTech, der aus einem Nebenzimmer herein trat.
      „Was willst du? Geh zurück, an deinen Posten!“ blaffte der Mann mit wutrotem Kopf.
      „Nein! Es reicht! Lass AnnaSophia gehen!“
      „Das entscheidest nicht du! Hast du unseren Deal etwa schon vergessen?“
      „Ich hab mit dir zusammen gearbeitet, weil du uns einen Anteil versprochen hast, von AnnaSophia war nie die Rede!“
      „Tja, dann eben jetzt!“
      „Das kann ich nicht zulassen!“
      BullTech hob seine Waffe und schoss auf den Mann, der getroffen umfiel.
      „Black Angel! Attacke!“ brüllte BullTech, dann stürmte seine Bande durch die Seitentür in den Raum.
      Ich nutzte den Moment, riss mich los und schnappte mir den Beutel mit den Diamanten.
      Sofort stürzten sich zwei der Männer auf mich und ich konnte den Beutel gerade noch BullTech zuwerfe, bevor ich von den beiden massigen Körpern zu Boden gerissen wurde.
      Ich verpasste einem der Männer mehrere Faustschläge ins Gesicht und schaltete den anderen nach längerem Ringen mit einem Handkantenschlag in den Nacken aus. Ich wollte zu AnnaSophia rennen, aber eine Hand packte mich am Bein und ich klatschte auf den Boden.
      „Wirst du wohl brav sein!?“ rief ich und hinterließ meinen Fußabdruck im Gesicht des Mannes.
      „BullTEch! Bring AnnaSophia und die Diamanten …“
      Wieder Packte mich etwas am Fuß und riss mich abermals auf den Boden.
      „Jetzt verdammt noch mal! Kannst du mich mal ausreden lassen, du blöder Sack!“
      Ich stand auf und verpasste dem Mann einen Tritt in den Magen, dann drehte ich mich nach BullTech um. Durch das Getümmel konnte ich sehen, wie er umzingelt wurde und den Beutel mit den Diamanten ganz fest an sich drückte.
      „Schmeiß rüber! Ich bin frei!“ rief ich und rannte zu ihm.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Ich fing den Beutel, gleichzeitig gingen die Männer auf BullTech los. Ich rannte durch das Handgemenge, eine Kugel verfehlte nur knapp meinen Kopf und traf dafür einen der Wachmänner. Ich wich einem Söldner aus, der die Verfolgung aufnahm.
      Links von mir sackte ein Bandenmitglied zusammen und kippte mir direkt vor die Füße, ich konnte nicht mehr ausweichen, stolperte über den Körper und rutschte über den glatten Boden und unter den Tisch.
      Der Mann rutschte mir hinter her und ich bekam seine Stiefel gegen den Brustkorb. Ich rutschte über den Boden und verlor den Beutel mit den Diamanten.
      Ich robbte zum Beutel und hätte ihn auch fast gehabt, aber im letzten Moment wurde ich zurückgerissen und lag neben dem Mann. Ich packte seinen Kopf und donnerte ihn auf den Boden, aber das schien den Mann nicht zu stören Er packte mich am Kragen, drehte mich auf den Bauch und drückte mich auf den Boden, dass mir die Luft wegblieb.
      Ich riss meine Füße hoch und traf den Mann zwischen die Beine. Schwung und Schmerz beförderten ihn über mich, er rutschte über den Boden und wurde am Kopf vom Tischbein gebremst. Das Bein brach ab und die Kante der Tischplatte donnerte auf den Schädel des Mannes. Ich schnappte den Beutel und krabbelte unter dem Tisch hervor.
      Ich sah mich um und musste feststellen, dass wir nicht viele Chancen hatten, den Kampf zu gewinnen.
      Im gleichen Moment flog die Tür des Saales flog auf, einige Schüsse vielen und jemand, den ich nicht kannte betrat den Raum.
      „Ich hab gehört, hier steigt eine Party!“ rief der Unbekannte, dann stürmte er, gefolgt von einer Schar bewaffneter Männer, Kingwitty, Goofan, E36, Mufuß, Jarak, Mindful, Patrick, Lordi und Roflduhastlol, in den Raum und eröffnete das Feuer.
      „E36, Mufuß, könnt ihr mich hören?“ fragte ich ins Headset.
      „Klar.“ Antwortete Mufuß.
      „Wer sind diese Typen?“
      „Das? Das ist CREW Red.“
      „Was? Wie hat Goofan das angestellt?“
      „Ich hab’s auch nicht geglaubt!“
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Ich sah, wie AnnaSophia einem Söldner einen Kinnhaken verpasste, der ihn gegen die Wand warf.
      „Wow, hast du das gesehen? Wo hat sie das denn gelernt?“ fragte Goofan überrascht.
      „Ich wusste gar nicht, dass AnnaSophia seit neuestem Gegner vermöbelt!“ stellte Jarak fest.
      „Ich weiß es auch erst seit kurzem.“ Antwortete ich und lange mir dabei unbewusst an die Lippe, die mir AnnaSophia blutig geschlagen hatte.
      „E35! Pass auf, hinter…“
      Ich wurde umgeworfen und klatschte wieder auf den Boden.
      Ich gab dem Beutel einen Schubs zu E36, bevor sich der Söldner auf mich stürzte.
      Während ich mit dem Mann rang, sah ich, wie der Beutel von einem zum Anderen rutschte und wie der Absender immer von einem Söldner angegriffen wurde. Ich durchbohrte meinem Gegner den Bauch. Als ich mich wieder umsah, war der Beutel bei AnnaSophia angekommen, die ihren Gegner gerade damit würgte und ich sah den Mann, der gerade ein Maschinengewehr aufgestallt hatte und auf AnnaSophia richtete.
      „AnnaSophia! Pass auf!“ brüllte ich über den Kampflärm. AnnaSophia fuhr herum, sah den Lauf des Gewehrs und erstarrte.
      Wie in Zeitlupe rannte ich los und BullTech, der das MG ebenfalls bemerkt hatte, rannte zu AnnaSophia. Ich zog meine Glock, richtete den Lauf auf den Schützen und sprang in die Schussbahn. Fünf Geschosse trafen meine Schutzweste und etwas streifte mein Bein, dann drückte ich noch im fliegen ab. Ich landete auf dem Boden und sah in Zeitlupe, wie der Mann getroffen wurde, und um viel. Im Rutschen blickte ich zu AnnaSophia und BullTech, der vor AnnaSophia stand, seinen Körper betastete und umfiel.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Ich wollte aufstehen und zu AnnaSophia rennen, aber ein stechender Schmerz durchfuhr mich und mein Bein gab nach. Blut tränkte mein Hosenbein. Ich biss die Zähne zusammen und zwang mich auf die Beine, dann humpelte ich zu AnnaSophia, die neben BullTech kniete.
      „Wie geht es ihm?“
      „Geht schon.“ Murmelte BullTech mit schwacher Stimme und betrachtete sein blutverschmierte Hand.
      „Wir brauchen einen Arzt!“ rief AnnaSophia und wollte losrennen, aber BullTech hielt sich fest.
      „Das ist nicht mehr nötig.“
      BullTech schüttelte leicht den Kopf und sah AnnaSophia an.
      „AnnaSophia, ich hab immer an dich gedacht, auch wenn es manchmal nicht danach ausgeschaut hat, du warst für mich immer ein heller Stern.“
      BullTech atmete schwer.
      „Warum bist du dann immer auf der Seite der Gegenspieler gewesen?“ fragte AnnaSophia.
      „Um zu verhindern, dass einer der Geiselnehmer die Drohung, dich zu töten, in die Tat umsetzen kann. Mit Erfolg.“
      „So kann das doch nicht enden!“
      „Doch, es kann. Und jetzt geh und rette dich. Für mich ist es zu spät.“
      BullTech hob seine Hand und berührte AnnaSophia an der Wange.
      Er lächelte, dann fiel der Arm kraftlos zu Boden und sein Kopf rollte zur Seite.
      „Nein.“ Hauchte AnnaSophia.
      „Wir können nichts mehr machen.“
      Ich legte AnnaSophia den Arm um die Schulter.
      „Komm, seine Arbeit ist getan. Er hat dich gerettet. Jetzt müssen wir den Rest erledigen.“
      Annasophia nickte stumm und eine Träne kullerte über ihre Wange, dann standen wir auf.
      „Keine Bewegung, du kleiner Arsch!“ knurrte der Mann, dem der Tisch auf den Kopf gefallen war und drückte mir den Lauf an meine blutige Schläfe.
      AnnaSophia hatte anscheinend nichts gemerkt, hob den Beutel mit den Diamanten auf und ging weiter.
      „AnnaSophia. Gib mir die Diamanten, sonst knall ich ihn ab!“ rief der Mann über den Kampfeslärm.
      „Das wirst du nicht!“
      AnnaSophia fuhr herum, in der Hand eine Glock, und drückte ab. Das Geschoss streifte mich an der Schulter und traf den Mann genau ins Herz.
      „Kleines Miststück.“ Knurrte er und kippte um.

      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Mein Bein gab nach und ich landete neben ihm.
      „E35! O Gott!“
      AnnaSophia warf den Beutel mit den Diamanten weg und rannte zu mir.
      „Hab ich dich getroffen?“ fragte AnnaSophia besorgt.
      „Alles… in Ordnung.“
      „Spiel nicht immer Arnold Schwarzenegger! Du blutest aus allen Nähten!“
      „Nur ein Streifschuss an der Schulter.“
      „Tut mir leid, echt.“
      AnnaSophia sah mich an, als würde ich ihr die nächsten drei Leben böse sein.
      „Alles Ok. Wo sind die Diamanten?“
      „Die sind da.“
      Ich blickte an AnnaSophia vorbei und sah gerade noch, wie der Chef der Bande, den BullTech angeschossen hatte, den Beutel aufhob und schwerfällig weghumpelte.
      „Der will sich aus dem Staub machen.“
      Ich kämpfte mich auf die Beine und wackelte hinter dem Mann her, der gerade den Saal verließ.
      „E35! Lass das! Bleib da!“
      Ich hörte nicht auf AnnaSophia, sondern lief humpelnd so schnell ich konnte, zur Tür, an Goofan vorbei, der mit sich mit zwei Männern einen wilden Boxkampf lieferte, vorbei an kämpfenden Bandenmitgliedern und Söldnern, vorbei an Jarak, der trotz einer Schusswunde in den Bauch immer noch wie ein Stier auf seinen Gegner einschlug, nach außen.
      „Hey, will da jemand seinen König aus dem Schach retten?“ rief ich und bemühte mich, den Mann ein zuholen. Als ich ihn erreicht hatte, drehte er sich um und schlug mit dem Beutel nach meinem Kopf. Ich duckte mich und der Beutel landete einige Meter von uns entfernt auf dem mit Schnee bedeckten Asphalt.
      Auf der anderen Seite der asphaltierten Fläche fuhr ein großer Truck in unsere Richtung los.
      Wir gingen aufeinander los, ich verpasste dem Mann einen Kinnhacken und wir fielen auf den Boden. Der Truck hatte an Geschwindigkeit gewonnen und steuerte genau auf uns zu.
      „Asrloverock! Knall den Laster ab!“ rief ich ins Mikro, während wir am Boden rangen und wehrte einen Tritt ab.
      „Geht klar, Chef!“
      Der Truck hatte inzwischen die Hälfte der Strecke zurückgelegt und raste unaufhaltsam auf uns zu. Der Mann versuchte mir, in die Augen zu drücken und ich schlug ihm einen Zahn aus.
      Das Basukageschoss traf den Anhänger, der sofort explodierte und Feuer fing, aber der Fahrer fuhr immer weiter.
      „Anastasia! Knall ihn ab!“ brüllte ich und bekam im nächsten Moment eine Faust in den Magen.
      „Anastasias Gewehr hat Ladehemmungen. Ich übernehme den Schuss.“ Meldete sich Engelchen.
      „Mir egal, wer trifft, Hauptsache, es trifft jemand!“
      Ich fuhr meine Klingen aus und stach in den Arm des Mannes.
      Ein Schuss knallte und Scheiben gingen zu Bruch, aber die Kugel hatte den Fahrer verfehlt.
      „Scheiße! Jetzt kill ihn endlich!“
      „Warte.“
      „Jetzt mach!“
      „Einen Moment noch!“
      Der Mann war zu den Diamanten gekrabbelt, ich hechtete hinter her, stieß in weg und der Beutel rutschte über den Schnee, wenige Meter vor den Lastwagen.
      „Die Diamanten!“ rief der Mann kroch zu dem Beutel, ich hinterher.
      „Jetzt!“ brüllte ich.
      Ein Zweiter Schuss viel, der Fahrer kippte auf den Beifahrersitz und der LKW beschleunigte.
      Der Lastwagen raste auf mich zu, ich legte mich Flach auf den Boden und kniff die Augen zu.
      Neben mir knirschte etwas, als die Räder des Lasters links und rechts an mir vorbeirollten.
      Als ich die Augen wieder öffnete, donnerte der Lastwagen in einen geparkten LKW und explodierte.
      „Das war knapp.“ Seufzte ich erleichtert und setze mich auf.
      „Du hast mich um meine Diamanten gebracht!“ rief der Mann erschüttert, der vor dem Splitterhaufen kniete.
      „Dafür bring ich dich um!“
      Er sprang auf, zog einen Revolver und schoss. Ich rollte mich weg, kämpfte mich mit letzter Kraft auf die Beine, packte die Waffe und stieß die drei Klingen in den Körper des Mannes.
      Blut lief aus seinen Mundwinkeln und seine Augen quollen hervor, dann brach er röchelnd zusammen.
      „Übrigens! Schach matt!“
      (Fortsetzng folgt 8) )

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      Der Kampf im Saal war zu Ende, die Söldner und restlichen Wachmänner hatten sich ergeben
      „AnnaSophia, hast du E35 gesehen?“ fragte Mindful, der im Verlauf der Schlacht mit Kingwitty dazugekommen war.
      „Der hat den Chef verfolgt. Hoffentlich ist ihm nichts passiert.“
      AnnaSophia verließ das Gebäude und rannte zu dem toten Mann. Neben ihm lag das Headset von E35 und ein schwarzer Arm mit drei blutigen Klingen, die Hand zu einer Faust geballt.
      AnnaSophia hob Arm und Headset auf.
      „Engelchen, kannst du E35 sehen?“
      „Nein, weit und breit keine Spur.“
      Ein dumpfes Gefühl machte sich in AnnaSophia breit.
      „Schaut euch die Diamanten an!“ rief der unbekannte Bandenführer und ließ die winzigen Splitter aus seiner Hand rieseln. Sie wurden vom Wind erfasst und flogen davon.
      „Vom Winde verweht.“ Murmelte AnnaSophia und betrachtete den Arm. Ohne Vorwarnung fuhren wurden die Klingen eingefahren, dann öffnete sich die Hand langsam und ein kleiner, weißer Diamant kam zum Vorschein. AnnaSophia nahm den kleinen Stein und hielt ihn in das Abendlicht.
      „Den darfst du behalten.“ Meinte Kingwitty, der sich zu ihr gesellt hatte.
      „Meinst du?“
      „Klar. Diese Diamanten gehören niemandem. Einer mehr oder weniger fällt den Polizisten nicht auf.“
      AnnaSophia lächelte traurig und steckte den Diamanten in ihre Hosentasche.
      „Danke E35.“
      Etwas niedergeschlagen wendete sie sich den Kämpfern zu.
      „Ich weiß nicht, wie ich euch danken soll.“ bedankte sie sich in die Runde.
      „Keine Ursache. Gib mir einen Keks und ich bin zufrieden. Ich bin übrigens Tera.“ Stellte sich der Boss der CREW Red vor.
      Gemeinsam verließen CREW Red, Black Angel und die ASRSG das Schlachtfeld.
      AnnaSophia konnte sich nicht vorstellen, warum ihr vielfacher Retter einfach verschwunden war, aber sie hatte das Gefühl, dass sie E35 so bald nicht wieder sehen würde.

      Am nächsten Tag wurden die Reste der Diamanten unter strengen Sicherheitsvorkehrungen der Polizei überreicht, die auch gleich die restlichen Söldner und Wachmänner festnahm. Die Diamanten, die AnnaSophia versehentlich gekauft hatte, sollten einem Mittelsmann der Mafia übergeben werden. CREW Red hatte die Diamanten in ihrem Revier aus Versehen gefunden und aus Geldproblemen den Black Angel den Deal angeboten. Als das die Speditionsfirma herausfand, wurden bei der Übergabe beide Boten getötet und so der Krieg ausgelöst.
      Durch die Aussagen der Gefangenen konnte die internationale Diamantenmafia zerschlagen werden und weitere kleine Schmugglerkreise wurden entdeckt.
      „Und, wie findest du es?“ fragte der Visagentyp am nächsten Morgen und deutete auf die Vitrine, in der der Arm von E35 aufgestellt worden war.
      „Sieht gut aus.“ Bemerkte AnnaSophia, aber ihre Gedanken waren immer noch bei E35.
      „Ich verstehe ja, dass du traurig bist, aber so ist E35 nun mal. Da kann man nichts machen. Morgen ist er wieder da, dann verschwindet er wieder ohne ein Wort. Er liebt das Geheimnisvolle und so wie ich ihn kenne, wird er auch dafür sorgen, dass er geheimnisvoll bleibt.“
      „Genau das mag ich an ihm.“
      „Irgendwann kommt er zurück. Darauf kannst du dich verlassen.“
      „Schon. Aber wann ist wann?“
      „Spätestens, wenn wieder irgendein Vollidiot nach seinem Diamanten greift.“ Antwortete der Visagentyp und sah nachdenklich aus dem Fenster.
      „Ja, spätestens dann ist er wieder unterwegs.“ Stimmte AnnaSophia zu.
      (fortsetzung folgt 8) )

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      „CUT!“ rief der Regisseur.
      „Leute, das habt ihr super gemacht!“ lobte uns der Produzent anerkennend.
      Ich hatte während dieser letzten Szene zugeschaut und ging nun zu AnnaSophia.
      „Hey, na wir war ich?“ fragte AnnaSophia.
      „Umwerfend. Du machst das einfach super.“
      „Endlich ist das Zeugs fertig!“ stöhnte BullTech und kam hinter der Kulisse hervor.
      Er trug immer noch das Blutverschmierte Hemd.
      „BullTech, so kannst du aber nicht mitkommen.“ Rief ich.
      „Jaja! Ich zieh mich ja gleich um!“
      „Was? Wohin geht’s denn?“ fragte AnnaSophia.
      „Zum Essen. Heute ist dein Geburtstag. Den müssen wir doch feiern!“
      „Und ich werde wieder nicht informiert!“ schimpfte AnnaSophia gespielt und gab mir einen Stoß in die Rippen, dass ich umkippte.

      Wir, das heißt Dave, BullTech, Tera, Kingwitty, Goofan, Jarak, Mindful, Asrloverock, Shengo, Webmaster, der Visagentyp, E36, Patrick, E35, Anastasia, Lordi, Roflduhastlol, Engelchen, AnnaSophia und ich, saßen im Restaurant und feierten AnnaSophias Geburtstag und den gelungenen Dreh des Filmes, als jemand in das Restaurant stürmte, einen Revolver zog und mir an den Kopf drückte.
      „Verdammt! Li! Sie sind so Taktlos!“ fluchte ich.
      „Hallo E35, oder sollte ich besser sagen, MARCUS?“
      „Wir feiern hier gerade AnnaSophiasGeburtstag!“ rief Asrloverock
      „Ich weiß, aber nur weil ich in der Geschichte sterbe, bin ich in Wirklichkeit noch lange nicht tot.“
      „Was wollen sie? AnnaSophia entführen?“ fragte Lordi.
      „Nein.“
      „Was dann?“
      „Eigentlich bin ich gekommen, um AnnaSophia zum Geburtstag zu gratulieren, aber wo ihrs so sagt…“
      Das Klicken von einem dutzend Waffen, die entsichert und auf ihn gerichtet wurden, unterbrach ihn.
      „War doch nur ein Scherz. Ich hab schon längst ein besseres Opfer.“
      „Und das währe?“
      „Bill Kauliz.“
      Wir prusteten los und kringelten uns.
      „Ach, denkt doch was ihr wollt! AnnaSophia. Alles Gute zum Geburtstag.“


      ENDE

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