Fanstory 4.0 - Game over

      Die brennende Ölpfütze hatte inzwischen die halbe Strecke zwischen Öltank und Gasflaschen zurückgelegt.
      E35 trat Li vor die Brust, sodass Li zurück taumelte und stürzte.
      E35 sah AnnaSophia in die Augen und nahm ihre Hand.
      „Ich komm hier zurecht! Geh jetzt!“
      „AnnaSophia! Jetzt komm endlich!“ rief Lordi von der anderen Seite des Raumes.
      Li hatte sich wieder aufgerappelt und schlug auf E35 ein.
      AnnaSophia zögerte kurz, dann drehte sie sich um und rannte zu Lordi und Mufuß, die ungeduldig an der Tür warteten.
      Sie rannten den Gang entlang, in dem das Klirren der Klingen widerhallte, zu der Wendeltreppe. Von oben kam der Lärm von Schüssen und Schreien.
      Lordi, AnnaSophia und Mufuß rannten an der Seite an der Söldnerfront vorbei, hinter die eigene Reihe.
      „Wir müssen hier raus!“ rief Lordi.
      „Was ist? Wo ist E35?“ fragte Shengo. Er und die anderen des Stoßtrupps hatten BullTech und die anderen Söldner überwälltigt und waren zur Unterstützung gekommen.
      „Der Laden fliegt gleich in die Luft! Wir müssen schleunigst schaun, dass wir hier raus kommen!“ erklärte Mufuß die Eile.
      „Wo ist E35?“ fragte Jarak besorgt.
      „Der...hält uns den Rücken frei und...“
      „Er ist noch da unten drinn?“ fragte Dave erschreckt.
      „Verdammt noch mal ja!“ fluchte Lordi.
      Rauch stieg die Wendeltreppe hoch und an die Decke.
      „Wir können doch nicht...“ begann Kingwitty, aber Mindful unterbrach ihn.
      „Dann gehen wir alle drauf!“
      „Raus jetzt!“ dängte Mufuß und alle rannten zum Ausgang.
      (Fortsetzung folgt 8) )

      Keep your mind wide open
      AnnaSpohia rannte gefolgt von den ASRSG-Mitgliedern und den Söldner aus dem Gebäude in den Garten.
      Es war Abend und der Horizont wurde von den letzten Sonnenstrahlen in einen roten Schleier getaucht.
      Eine tiefes, dröhnendes Grollen donnerte durch den Garten, AnnaSpohia fuhr herum und ihr stockte der Atem.
      Hinter den Fenstern des Erdgeschosses loderte Licht auf, dann platzten die Glasscheiben und Feuer quoll aus den Fenstern.
      Einen Augenblick stand AnnaSophia nur da. Gelämt, unfähig, sich zu bewegen.
      Dann rannte sie ohne zu überlegen zurück zum Haus.
      „AnnaSophia! Bleib da!“ brüllte jemand über den Lärm des einstürzenden Hauses.
      Eine Hand packte sie am Arm und hielt sie fest.
      „Lass mich!“ rief AnnaSophia und versuchte sich aus dem Griff zu befreien.
      „Du bleibst da!“ rief Eminem, der sie zurück zog.
      „Nein! Ich...“
      eine zweite Explosion erschütterte das Gebäude und die Druckwelle, die über den Garten raste, warf AnnaSophia und Eminem zu Boden.
      „Lass mich los!“
      „Meinst du, E35 hat dich gerettet, damit du da drinen stirbst?“
      AnnaSophia blickte zu dem Haus, dessen Mauerwerk nachgab und mit ohrenbetäubendem Lärm und Feuerböen in sich zusammen brach.
      „Nein“ war alles, was AnnaSophia herausbrachte, dann kamen ihr die Tränen.
      (Fortsetzung folgt 8) )

      Keep your mind wide open
      Der Himmel war grau und kleine Tropfen fiehlen auf die frische Erde.
      AnnaSpohia, Dave, Kingwitty, Mufuß, Lordi, Webmaster, Engelchen, Goofan, Basti, Zunami, Roflduhastlol, Asrloverock, Patrick, Shengo, Mindful, Jarak, Anastasia, E36, Eminem und AnnaSophias Eltern standen vor dem Grabstein, jeder in seine Gedanken versunken.
      Seit dem Einsatz hatte es unaufhörlich geregnet und die Temperatur war weiter gefallen.
      Es wurde Winter.
      AnnaSophia legte das Schwert, das man in der Ruine gefunden hatte, auf das frische Grab.
      E35 hatte sein vesprechen gehalten. In der ferne donnerte es.
      Langsam aber sicher löste sich die Versammlung auf, bis nur noch AnnaSophia und ihre Eltern vor dem Grab standen. Li und E35. Beide tot.
      AnnaSophia konnte es immer noch nicht ganz glauben, dass derjenige, der sie so oft gerettet hatte, nicht mehr lebte. Sie sah ihn vor sich, in der rechten das Schwert, an der linken Hand die drei Klingen, gewitzt, mutig, entschlossen und irgendwo auch verrückt. So würde sie ihn in Erinnerung behalten. AnnaSophiaspürte den Arm ihres Vaters über der Schulter. Sie blckte ein letztes mal auf das Grab, dann gingen sie langsam zum Ausgang und zum Auto.
      (Fortsetzung folgt ;( )

      Keep your mind wide open
      „Mertyrertod! Held Amerikas! Ewige Trauer!Mysteriöser Heldenname! Dass ich nicht lache!“ murrte BullTech.
      „Dass immer nur die Helden groß raus gebracht werden! Und die bösen werden immer übersehen! Das ist so unfair!“
      BullTech setzte sich auf, legte die Zeitung weg und winkte nach einer Bedienung, um sich noch einen Cocktail zu bestellen.
      „Mach dir nichts draus.“
      „Doch! Das ärgert mich richtig! Da gibt man sich richtig mühe, …, und man wird mit keinem Wort erwähnt! Das stinkt doch zum Himmel! Ich meine...“
      „Ich weiß schon, was du meinst. Du hast deine Rolle ziemlich ehrgeizig vertreten.“
      „Meinst du?“
      „Ja. Und um ein haar wäre ich wegen dir ertrunken!“
      „Das war ein Nebeneffekt!“ antwortete BullTech.
      Ich öffnete die Augen und sah aufs Meer. Wir saßen am Strand einer Hawaianischen Insel, in liegestühlen und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Hinter uns standen zwei Polizisten, die aufpassten, dass BullTech sich nicht verdünnisierte.
      Ich mach hier erst mal eine lange Pause, die ich auch reichlich verdient habe.
      E35 meldet sich ab, jedenfalls fürs erste.
      Nachdem AnnaSophia, Mufuß und Lordi raus gerannt waren und damitnatürlich mehr Sauerstoff durch die geöffnete Tür kommen konnte, hatten Li und ich uns ein erbitterten Kampf geliefert, den ich jetzt nicht weiter ausführen möchte. Schlussendlich hatte ich Li mit den drei Klingen meiner linken Hand an der Schulter so stark verletzt, dass er nicht mehr laufen konnte. Ich habe mich dann natürlich sofort aus dem staub gemacht. Ich bin mit letzter kraft das Treppenhaus hochgerannt und über das Dachfenster auf das Dach gestiegen. Von da aus habe ich mich dann an den Kletterseilen unseres Stoßtrupps abgeseilt.
      Ich genieße jetzt meinen Urlaub, lass es mir gut gehen und von einem Eingebohrenen Wellenreiten beibringen.
      Hier ist zwar einiges anders, als zu Hause, wenn man die Sraße nicht an einer Ampel überquert gibt’s ein knöllchen, aber ich hab mich inzwischen daran gewöhnt.
      Aber bei einem könnt ihr euch sicher sein. Spätestens, wenn es wieder Schlagzeilen hagelt, weil sich ein durchgeknallter Trottel an AnnaSophia vergriffen hat, bin ich wieder unterwegs.
      Bis dahin sag ich tschau oder wie die Hawaianer sagen würden :“a hui hou!“


      ENDE

      Keep your mind wide open
      Meine Fresse, hast dich aber ganzschön reingehängt - hast echt massig geschrieben. Ist echt toll erzählt, lustig find ichs dass die namen hier verwendet wurden. Wirklich klasse erzählt und ausgedacht!! :thumbup:
      ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥ * ♥

      22:33 [1.6.'11] 1000 <<Beiträge>>

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