Fanstory 3.0 - Rückkehr der Elite

      Jarak fuhr hoch. Er hatte zwar nur geträumt, aber es war schon genug, dass sich sein Traum vor einem Tag wirklich ereignet hatte. Sein Kopf brummte von dem Schlag, den ihm der Kerl gegeben hatte, dem die Pistole in der Hand explodiert war, immer noch wie ein Bagger. Er langte sich an den Hinterkopf und spürte eine riesige Beule. Er stöhnte und legte sich vorsichtig wieder hin, um seinen Kopf zu schonen.

      Eminem packte einen der Männer am Kragen, er drehte sich blitzschnell um und hätte Eminem um ein Haar mit der Handkante getroffen. Stattdessen donnerte die Hand gegen die Wand und hinterließ eine Delle im Putz. Eminem nutzte die Gelegenheit und trat dem Mann mit dem schmerzverzerrten Gesicht vor die Brust. Der Mann und Eminem stolperten rückwärts auseinander. Eminem landete in einem Sessel und der Mann kippte rückwärts über die Lehne der Couch und blieb kopfüber in dem Spalt zwischen Wand und Lehne stecken.
      Zunami griff Li, der sich unauffällig mit AnnaSophia in die Küche abgeseilt hatte, von hinten an.
      AnnaSophia riss sich aus seinem Klammergriff los, gleichzeitig wirbelte Li herum.
      „Pass auf!“
      Aber Li hatte schon abgezogen und die Kugel traf Zunami an der rechten Seite.
      „Ups!“ spottete Li und sah zu, wie Zunami schmerzverkrampft zusammen brach.
      „Du dreckiges Schwein!“ schrie Annasophia und schlug nach Li, aber der tauchte unter dem Schlag durch und schaltete sie dann mit einem Schlag in den Nacken aus.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      AnnaSophia saß auf der Bettkante. Eine massive Holztür mit Eisenbeschlägen trennte sie von der Außenwelt. Das Zimmer, in dem sie aufgewacht war, war gut ausgestattet mit Möbeln. Auf einer Seite warf die Sonne schwaches Licht durch vergitterte Fenster, die mit roten Gardinen geschmückt wurden. Sie faste sich an den schmerzenden Nacken, wo Li sie mit der Handkante bewusstlos gemacht hatte. Was wollte dieser Mann schon wieder. Er schien es auf sie abgesehen zu haben. Sie fragte sich, wie es dem Jungen wohl ging, der von Li angeschossen worden war. Li war ein hinterhältiger dreister und schlauer Krimineller, eiskalt schickte er seine Leute auf die Jagd, ohne Rücksicht auf Verluste. Was er sich in den Kopf gesetzt hatte, verfolgte er hartnäckig und, wie schon gesagt, ohne Rücksicht auf alles Andere.
      Der Schlüssel wurde ins Schloss gesteckt, die Tür wurde quietschend geöffnet und Li trat ein.
      An seinem Gürtel hing ein Schwert.
      „Wie geht uns denn, Kleine?“ fragte Li, zog sich einen Stuhl heran und setzte sich AnnaSophia gegenüber.
      „Den Umständen entsprechend schlecht.“
      „Das tut mir leid. Es wäre nicht nötig gewesen dich auszuschalten, wenn du einfach mit gekommen wärst.“
      „Was verdammt noch mal wollen sie von mir?“
      „Erstens Geld, aber das will ich nicht von dir sondern von denen, denen du am Herzen liegst.
      Und zweitens will ich diesen elenden Bengel, der mich so zugerichtet hat.“
      „Haben sie schon mal nachgedacht, wie er inzwischen aussehen könnte? Sein ganzer Rücken ist übersät mit kleinen Narben, sie haben ihn mit ihrem dämlichen Zahnstocher aufgespießt und ihm letztendlich auch noch den Arm amputiert, und zwar so, dass er jetzt mit einem Roboterarm rumläuft, sie aufgeblasener Egomane!“
      „Nicht in diesem Ton, Junges Fräulein!“ fauchte Li, zog sein Schwert und drückte ihr die Spitze an den Hals.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      „Dass er jetzt so aus sieht ist nicht meine Schuld,“ begann Li und steckte das Schert zurück, und AnnaSophia fste sofort dort hin, wo sie die kalte Spitze des Stahls gespürt hatte.
      „Ich habe ihm das nicht eingebrockt, dass er dich befreien musste! Abgesehen mal von dem Versehen, dass ihm jetzt ein Arm fehlt…“
      „Ein Versehen?“
      „Ja. Eigentlich wollte ich ihn Umbringen. Also abgesehen davon und dem kleinen Loch in seiner Brust kann ich nichts für seine Verletzungen.“
      „Bitte! Das sind immerhin zwei drittel!“
      „ja und?? Ich war noch nie gut in Mathe, aber das muss ich auch nicht. Es reicht mir, wenn ich einen guten Plan ausklügle und ihn dann durchführe.“
      „Es dürfte schwer für sie werden, E35 noch einmal zu sehen.“
      „Wieso? Gab es da wohl Probleme in der Beziehung?“
      „Er ist nicht mehr Mitglied der ASRSG.“
      „Ach!“
      „Damit dürfte ihr großartiger Plan schon den Bach runter sein.“
      „Ich habe bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen. Ich wünsche dir noch einen schönen Aufenthalt.“
      Li stand auf, stellte den Stuhl zurück und verließ das Zimmer.
      AnnaSophia blieb noch eine Weile sitzen, dann ging sie zu einem der Fenster, schob den Vorhang zur Seite und blickte hinaus.
      „Wo bin ich hier bloß wieder gelandet?“ fragte sie sich leise.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Basti sah, wie einer der Söldner in der Menge aus hüpfenden Körpern, fliegenden Fäusten und tretenden Beinen, seine Waffe zog und sie entsicherte. Ohne weiter nach zu denken warf er sich auf den Mann, der gerade schoss und den Lauf veriss. Das Geschoss sauste quer durch das Zimmer und schlug neben dem Kopf eines weißhaarigen Mädchens in die Wand ein.
      „Willst du mich umbringen?“ fragte sie Basti, als der sich wieder aufgerappelt hatte.
      „Du lebst doch noch.“ Antwortete Basti und brachte sich mit dem Mädchen vor einer anfliegenden Kugel, die der Söldner abgefeuert hatte, die Treppe rauf in Sicherheit.
      „Hast du deine Kanone?“ fragte das Mädchen.
      „Welche meinst du?“
      „Die Browning natürlich!“
      „Da muss ich dich leider enttäuschen.“ Antwortete Basti, gleichzeitig kam der Mann die Treppe hochgepoltert..
      „Ich hab nur noch einen Schuss.“
      „Dann muss der wohl reichen.“
      Die Beiden gingen in einem Türeingang in Deckung.
      Eine Kugel traf den Türpfosten und spitze Holzplitter spickten die Luft.
      „Autsch!“ entfuhr es Basti, dem gleich mehrere kleine Splitter im Ar stecken blieben.
      Sofort feuerte der Mann blind in die Richtung, aus der er die Stimme gehört hatte.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Ich folgte Anastasia, Patrick, der ununterbrochen sein Taschenmesser auf und zu schnippen ließ, und den beiden Schlägern, mit denen ich mich inzwischen wieder versöhnt hatte, in die ASRSG-Zentrale in Denver. Nach dem langen Flug war ich ziemlich müde, trotzdem konnte ich es kaum erwarten, die anderen Jungs wieder zu sehen.
      Wir gingen durch die Eingangshalle, wo einige Mitglieder sich gerade fertig machten, um die Außenschicht bei den Robbs zu übernehmen.
      Anastasia ging zu einem der Jungs.
      „Wisst ihr wo der Chef ist?“
      „In seinem Büro.“ Antwortete der Typ, als wäre es der ganzen Welt bekannt, wo der selbsternannte Chef der ASRSG sein Büro hatte.
      Anastasia zog fragend die Augenbrauen hoch und zuckte die Schultern.
      „Ou. Ihr seid neu hier.“ Stellte der Jungs fest und musterte uns.
      „Also Jungs sind ja normal, aber Mädels gibt’s hier nicht so viele. Ah! Du bist doch der Cybertyp, hab ich recht?“
      „Cybertyp?“ fragte ich und sah mich um.
      „Er meint dich.“
      „Achso, lustiger Spitzname, Spatzenhirn.“
      „Wieso das jetzt?“ fragte mich der Junge.
      „Hab ich genauso hergeleitet wie du.“
      „Wo geht’s jetzt zum Chef?“ fragte Anastasia und unterbrach damit den Denkprozess des Jungen.
      „Oh, genau. Einfach den Gang entlang. Das letzte Zimmer.“
      „Sind alle hier so hochintelligent?“
      „Nein, die meisten, die wirklich was auf dem Kasten haben befinden sich hinter dieser Tür.“ Antwortete Patrick, als wir vor der Tür des Büros angekommen waren, warf das offene Messer hoch, fing es wieder und ließ es wieder zuschnappen.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Wir betraten einen großen Vorraum, in dem die anderen Jungs schon warteten.
      Nach einer freudigen Begrüßung unterhielt ich mich mit Dave94, Mufuß, Kingwitty, E36 und dem Brillentyp.
      „Wisst ihr, warum wir so dringend gebraucht werden?“ fragte ich in die Runde.
      „Ich vermute mal, dass wieder was mit AnnaSophia los ist.“ Antwortete Kingwitty.
      „Oder e hat uns vermisst, bereut es, dass er uns raus geschmissen hat und läd uns jetzt zu Tee und Keksen ein.“ Überlegte E36.
      „Klingt nicht gerade realistisch.“ Bemerkte Mufuß.
      „Jedenfalls realistischer, als dass er uns um Hilfe bittet.“ Warf Dvae94 ein.
      „Wie dem auch sei, ich freu mich, dass wir uns wieder getroffen haben.“
      „Ganz deiner Meinung.“ stimmte ich dem Brillentyp zu.
      „Wer ist denn die scharfe Blondine, mit der du hier angekommen bist?“ fragte E36 und spähte an meinem Kopf vorbei in Anastasias Richtung.
      „Sie heißt Anastasia und hat mich im Freibad aufgegabelt.“ Antwortete ich und drehte meinen Kopf in das Sichtfeld von E36.
      „Hast du ein Glück. Ich bin von zwei Schlägern aufgegriffen worden. Beim Fahrradfahren haben die mich von meinem Drahtesel gepflückt“ Murrte Mufuß.
      „Tja so ist das Leben. Im Übrigen bin ich auch von zwei Schlägern überzeugt worden, mit zu kommen.“ fügte ich hinzu.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Jemand öffnete die Tür des Büros und der Visagentyp trat in das Vorzimmer.
      Abgesehen von der krummen Nase hatte er sich kein bisschen verändert. Instinktiv ballte ich die Faust, da legte mir Anastasia die hand auf die Schulter.
      „Lass gut sein. Das ist er nicht wert.“
      „Hast recht.“
      „Werte Mitglieder der ASRSG!“ begann der Visagentyp mit seinem üblichen Tonfall.
      „ Ihr fragt euch sicher, warum ihr aus eurem Ruhestand, wenn ich das so sagen darf, geholt wurdet. Vor drei Tagen wurde bei den Robbs eingebrochen und AnnaSohpia entführt. Chef der Entführer scheint wieder Li zu sein. Nach Absprache mit der Agentur ist es eure Aufgabe, AnnaSophias Aufenthaltsort zu bestimmen und sie durch einen schnellen Zugriff zu befreien.“
      „Wie sollen wir sie bitte ausfindig machen, wenn jede Spur von ich fehlt?“ fragte Mufuß.
      „Wir setzen darauf, dass Li mit AnnaSophias Eltern kontaktet. Der Chef unserer Informatikerabteilung, genannt Webmaster, hat sich Zugang zu dem Telefonanschluss der Robbs verschafft. Im Falle eines Anrufes können er und seine Crew bestimmen, von wo aus der Anruf kommt. Der Rest läuft nach altbewährtem Prinzip. Noch Fragen?“
      (Fortsetzung folgt 8) )

      Keep your mind wide open
      „Wer leitet den Einsatz und die Suche?“ wollte der Brillentyp wissen.
      „Ich denke, diese verantwortungsvolle Aufgabe ist für E35 wie maßgefertigt. Er wird die gesamte Leitung über die Befreiungsgruppe übernehmen.“
      „Gratuliere zu deiner Beförderung.“ Murmelte E36, der sich neben mich gestellt hatte.
      „Neben den Schusssicheren Westen bekommt jeder von euch eine Browning mit 9mm.“
      „Eine Browning? Warum nicht gleich eine Spielzeugpistole?“ fragte Dave.
      „Hast du was gegen diese Waffe?“ fragte der Visagentyp.
      „Ja. Die Dinger wiegen mindestens zwei Zentner, man verreist leicht beim Abdrücken und bevor man schießen kann muss man etwa zehn Sicherungen entsichern. Ich nehm lieber ne Glock. Die Teile schießen sogar unter Wasser, was man von einer Browning nicht sagen kann.“ Fuhr Dave94 fort und erhielt zustimmendes Nicken.
      „Also Gut. Dann eben eine Glock.“
      „Der hat sich geändert. Noch vor zwei vier hätte der Visagentyp uns jetzt wegen unangemessenem Benehmen angeschnauzt.“ Stellte ich fest.
      „Menschen ändern sich.“ Gab E36 zu bedenken.
      „Glaub ich nicht. Irgendwas verschweigt der uns.“
      „Und das wäre?“
      [font=&quot]„Schau ich aus wie ein Hellseher?“
      (Fortzseung folgt[/font]
      8) )

      Keep your mind wide open
      Im Haus der Familie Robb sah es aus, als wäre ein Tornado durchgefegt.
      Im Wohnzimmer war das Größte Chaos, umgeworfene Möbel und zerbrochene Bilderrähmen und einiges mehr waren über den gesamten Fußboden verteilt. Auf der von einigen Kugeln durchlöcherten Couch saßen Annasophias Eltern, die die Welt nicht mehr verstanden. Sie machten sich natürlich große Sorgen um ihre Tochter, die nun schon zum Dritten mal von dem gleichen Mann gekidnappt worden war und hatten dabei noch nicht an aufräumen gedacht. In der Küche war eine Lache von Zunamis Blut, das inzwischen getrocknet war. Die Kugel, die Li auf Zunami abgefeuert hatte, hatte die Schutzweste durchdrungen und ihn, zu seinem Glück, gestreift. Zunami befand sich mit einem dicken Verband um die Brust bereits auf dem Weg der Besserung.
      Ich stieg über einen Umgefallenen Sessel und hebelte mit einem Messer eine Kugel aus der Wand neben der Treppe.
      „Das war eine Magnum.“ Stellte ich fest.
      „Was fürn Viech?“ fragte Patrick, dem ich da Taschenmesser zurück gab.
      „Eine Magnum ist ein Revolver. Wahrscheinlich 44 oder 45 mm . Aber viel mehr weiß ich auch nicht.“
      „Wer schießt denn heute noch mit Westernwaffen?“ fragte Mufuß, der sich einen Weg durch das durcheinander zu uns gebahnt hatte.
      „Ich nicht.“ Antwortete ich.
      Ich steckte das Projektil in eine Tasche der Weste und begab mich mit großen Schritten zu AnnaSophias Eltern.
      „Warum?“ fragte Mrs. Robb in den Raum.
      „Das kann ich ihnen nicht sagen. Wir werden alles Mögliche versuchen, um AnnaSophia gesund wieder zurück zubringen. Ich verspreche es.“ Antwortete ich und setzte mich den Beiden gegenüber auf einen wackeligen Fußhocker, aus dem das Füllmaterial quoll.
      „Es war wieder Li, oder?“ fragte Mr. Robb ernst und starrte die Wand an.
      „Ja. Er war es. Ich habe mit diesem Mann auch noch eine Rechnung offen, sie verstehen was ich meine?“ fragte ich, streifte den Handschuh von meiner linken Hand ab und entblößte den metallischen Ersatz für meine echte Hand.
      „Mein Gott. Hat er das…?“
      „Ja. Er war es.“
      Es tat weh, darüber zu reden, aber es musste sein.
      „AnnaSophia hat davon erzählt, aber bis jetzt dachte ich, es wäre eine Art Floskel gewesen.“
      „Nein, es war keine Floskel, und deswegen können sie sich sicher sein, dass wir Li aufstöbern. Er hat zu viel Ärger angestiftet.“
      „Ich hätte nie gedacht, dass mir das mal ein Fan meiner Tochter sagt.“ Bemerkte Mrs. Robb.
      „Wir tun unser Möglichstes.“ Versicherte ich nochmals.
      „Danke.“
      „Noch eine Frage. Fehlt hier irgendwas?“
      „Nein. Hier ist alles noch da. Wieso?“
      „Nur so.“
      (Fortsetzung folgt 8) )

      Keep your mind wide open
      AnnaSophia lag auf dem Bett, Arme hinter dem Kopf verschränkt und starrte die Wand an. Inzwischen waren vier Tage vergangen, dass Li sie entführt hatte, aber er hatte anscheinend nicht vor, sich bei ihren Eltern oder sonst wem zu melden.
      Dann viel ihr wieder ihr Handy ein, das sie sich im Vorbeigehen geschnappt hatte, während Li sie in die Küche gezerrt hatte.
      Sie schaltete es an und wählte die nächstbeste Nummer, die sie dem Adressbuch fand.

      Der Mann, der mir jetzt gegenüber stand, trug ein makellos weißes Hemd und ein perfekt sitzendes schwarzes Sakko. An seinem Gürtel hing ein älteres Handy und am Arm trug er eine Armbanduhr. Es war ein Angestellter von AnnaSophias Agentur. Er ging gegen Ende Dreißig und obwohl wir uns im Raum befanden, trug er eine Sonnenbrille. Es war BullTech.
      „Habt ihr schon was herausgefunden?“ fragte er und rückte die Sonnenbrille zurecht.
      „Nein. Wir haben ja keine Spur.“ Antwortete Shengo und drehte sich auf seinem Stuhl um die eigene Achse.
      „Li hat nicht einmal eine Schuppe verloren. Wenn ihn unsere Leute nicht gesehen hätten, wüssten wir nicht einmal, nach wem wir suchen.“ Fuhr LORDI fort, der auf der Kante seines Schreibtisches hockte. Patrick ließ sein Taschenmesser aufschnappen warf es in die Luft, fing es wieder und ließ es wieder zu schnappen. Das wiederholte er wieder und wieder.
      „Webmaster, wie weit könnte der Helikopter bis jetzt gekommen sein?“ fragte ich und tippte mit einem Bleistift auf den Tisch.
      „Inzwischen können die überall sein. Europa, China, Russland, Afrika, Argentinien, Kanada, Australien, Indien, Mexiko …“
      „Jaja, schon gut. Ich weiß, dass es viele Länder gibt. Aber was macht Sinn?“
      „Er könnte sich auch noch in den Vereinigten Staaten befinden.“
      „Na toll. Sind ja nur 9.826.630 km².“ Murrte E36 und legte sich auf den Schreibtisch.“
      „Was machst du da?“ fragte Mufuß
      „Ich denke.“
      „Achso.“
      „Das hat doch alles keinen Sinn!“ begann Kingwitty.
      „Selbst wenn er sich noch in den USA aufhält, wollt ihr jeden Quadratzentimeter nach AnnaSophia absuchen?“
      „Immer noch besser als rum sitzen und nichts tun.“ Antwortete Dave94.
      „Kingwitty hat recht. Wir suchen nach der Nadel im Heuhaufen. In einem Haufen, der 9.826.selbigs mal km² bedeckt.“ Bemerkte Anastasia und stützte den Kopf auf die Hände.
      „Und wenn wir…“ begann BullTech, aber das Klingeln seines Handys übertönte ihn.
      Fortsetzung folgt 8) )

      Keep your mind wide open
      „Webmaster. Orten!“ flüsterte ich Webmaster zu, der aber schon dabei war, den Anrufer zu bestimmen.
      „Ja? Hier BullTech?“
      „Hallo? Hier ist AnnaSophia. Ich ruf mit meinem Handy an.“
      „Wie geht es dir?“ fragte BullTech.
      „Gut soweit. Li hält mich in einem beschaulichen Zimmer fest. Aber der Akku ist bald leer.“
      „Behalt sie dran. Noch wenigstens eine halbe Minute.“ Flüsterte Webmaster.
      „Weißt du, wo du bist?“
      „Nein, keinen Schimmer.“
      Ich nahm BullTech das Handy ab.
      „AnnaSophia. Gibt es in dem Zimmer Fenster?“
      „Ja.“
      „Zu welcher Uhrzeit scheint die Sonne in das Zimmer?“
      „E35?“
      „Ja. Der bin ich. Wann scheint jetzt die Sonne rein
      „Äh, ich denke, so gegen Mittag. Aber du darfst nicht kommen. Li will…“
      Dann brach die Verbindung.
      „Verdammter Mist!“ fluchte ich und schlug mit der Faust auf den Tisch. Patrick erschrak und warf das Messer in einem Hohen Bogen durch die Luft. Ich schnappte es und schlug die Klinge zwischen den Fingern seiner linken Hand, die auf dem Tisch lag, in die Platte.
      „Mann! Hast du nen Vogel? Wenn das daneben gegangen wäre!“
      „Das war daneben!“ knurrte ich und blickte ihn mit Killerblick in die Augen.
      „Äh! Entschuldigung, wenn ich störe.“ Machte sich Webmaster vorsichtig bemerkbar.
      „Aber ich weiß, wo sie ist.“
      (Fortsetzung folgt 8) )

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