FANSTORY 2.0 - Wiedersehen macht Freude

      FANSTORY 2.0 - Wiedersehen macht Freude

      Dem ersten Teil 'FANSTORY 1.0- Die ASRSG', der unter dem Motto "lass deiner Fantasie freien Lauf" entstanden ist, folgt bald ein zweiter Teil.
      Wie im ersten Teil dreht sich wieder alles um Annasophias Sicherheit, für die die ASRSG garantiert.
      Neue herrausvorderungen und eine alte Feindschaft stellen E35 und die anderen Jungs auf die Probe.
      Mit dabei sein werden Dave94, kingwitty, mufuß, Marcus und viele mehr.
      Ich verspreche euch jetzt schon mal Action im vorraus, auch wenn ich noch keinen Buchataben dafür gedrückt habe :)

      Bis dahin
      Haltet die Ohren steif!!!!!
      Euer Actionautor


      EDIT: Hier die PDF-Version

      Keep your mind wide open

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Marcus“ ()

      Montag Morgen, fünf nach acht, und die Woche nimmt kein Ende.
      Ich saß hinter dem Schultisch auf einem viel zu kleinen Stuhl und döste vor mich hin.
      Vorne an der Tafel hopste unsere Musiklehrerin herum und brabbelte ein unverständliches Kaudawelsch von dreigeschachtelten Dreiklängen oder so etwas in der Richtung. Ich nahm einen Bleistift und schmierte eine Fratze auf die Schreibfläche des Tisches. Ich sah zu den anderen meiner Klasse, die ebenso gelangweilt auf ihren Stühlen hingen wie ich, mit dem Unterschied, dass ich allein auf der anderen Seite des Zimmers saß. Ihr fragt euch sicher, warum. Ja ich hatte nicht den blassesten Schimmer. Dabei hatte alles so gut angefangen. Nachdem uns der Flieger in unserem Aufbruchszustand in ganz Deutschland abgesetzt hatte, musste ich wegen meiner schweren Verletzungen drei Monate zu Hause bleiben. Ich verbrachte die Zeit damit, mir heldenhafte Geschichten auszudenken und schrieb sie in das Fanforum, aus dem auch die ASRSG entstanden war. Ja, ich war Gründungsmitglied einer in Deutschland und den USA anerkannten Schutzgesellschaft. Wir hatten sogar die Nötigen mittel, um zwischen unseren Beiden Kontinenten zu pendeln, ohne selbst viel zahlen zu müssen. Die zehn Millionen Dollar, die wir von Produzent, Polizei und noch wem bekommen hatten, verwaltete der Brillentyp äußerst effizient. Er wusste genau, was man machen musste, um auf die Schnelle drei Millionen für eine Kleine Sicherheitsaktion bei einer Prämiere locker zu machen, ohne dabei Verlust einzufahren. Meine Armbanduhr vibrierte. Ich blickte auf das Display, doch es zeigte nur die Uhrzeit an. Als ich nach den drei Monaten Pause „endlich“ wieder in die Schule gehen durfte, kannte mich praktisch keiner mehr. Ich hatte mich in meine Geschichten vertieft und hatte den Kontakt zu meinen Klassenkammeraden verloren.
      Der Gong beendete den ätzend langweiligen Musikunterricht. Ich packte meine Sachen und ging durch die Tür. Dort wartete schon Tim, ein fetter Grobian übelster Art auf mich.
      „Na, was haben wir den heute schönes dabei?“ fragte er und seine Schweinseuglein blitzten gierig.

      Keep your mind wide open
      Sehr cool!
      Die ganze Geschichte, ein voller Erfolg :thumbsup: !
      Wirst du eigentlich die echten Namen benutzen oder unsere nicknames?

      Übrigens: lustig, dein neues Wort actionautor.

      Grüße,
      Mufuß
      Eifersucht ist Scheiße!! Ich hasse ihn! (Nicht, er ist cool, aber ich hasse dass er sie auch liebt!)

      Die Hoffnung stirbt zuletzt. Anscheinend sind wir also jetzt am Ende angelangt. ;(
      „Eine Käsesemmel.“ antwortete ich und packte bereitwillig mein Pausenbrot aus.
      Normaler weiße hätte ich ihm eine gebügelt, dass seine Zähne in alle Richtungen geflogen währen, aber angesichts der Tatsache, dass ich noch keinen Sport, und Kampfsport erst recht nicht; machen durfte. So musste ich, auf mich allein gestellt, nachgeben. Eins hatte ich mittlerweile begriffen. Der Mensch war das rücksichtsloseste, grausamste und gierigste Raubtier, das sie Erde jemals bevölkerte. Wer gehändikept war, war am praktisch tot, denn es gibt immer jemanden, der die Wehrlosen gnadenlos ausbeutete. Ich gab ihm mein Pausenbrot und wollte weiter gehen, doch Tim hielt mich auf. Er drängte mich an die Wand, dann setzte er seinen Finger genau auf meine noch frische Narbe und drückte.
      „Wie fühlt sich das an, wenn man nichts tun kann?“ fragte er genüsslich.
      „Was willst du von mir?“ fragte ich und versuchte den Schmerz, der in meiner Brust aufwallte, zu ignorieren.
      „Was ich will?“ fragte er mit einem hässlichen grinsen, wobei er seine Schwarzen Zahnstummel entblößte.
      „Ich will dir nur klar machen, dass du ab sofort mein Essensautomat bist!“ löckte er.
      „Das ist mir klar.“ Antwortete ich und drückte die Zähne so stark zusammen, dass ich dass Gefühl hatte, sie würden im Zahnfleisch versinken.
      „Bist du dir da auch ganz sicher?“ fragte er und drückte noch mehr auf die Narbe.
      „Ja.“
      Endlich ließ er von mir ab, stopfte sich das ganze Brötchen auf einmal in den Mund und verzog sich. So wurden aus Helden die Opfer. In Amerika, ja, da war ich in Denver, eigentlich in ganz Colorado, eine kleine Berühmtheit, aber hier, tausende Kilometer entfernt, war ich ein wehrloses Etwas, dass man nach Lust und Laune herumschubsen konnte.
      Ich bekam den Schmerz wieder in Griff, hob vorsichtig meine Schultaschen auf den Rücken und trottete die Treppe hinunter. Jetzt musste ich nur noch Latein, Doppelchemie, Kunst und Erdkunde aushalten.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Die Restliche Woche lief nach dem gleichen Schema ab, wie der Montag, nur mit anderen Fächern. In den Pausen nahm mir Tim wieder mein Brot ab und ich latschte wie sonst auch allein durch das Schulgebäude. Langsam fühlte ich mich wirklich wie Jess, nur dass ich nicht von hinten umgerannt wurde, sondern von vorne eine in den Bauch bekam.
      Am nächsten Montagnachmittag musste ich zur Nachuntersuchung zum Arzt.
      Nach ungefähr drei Stunden Aufenthalt im Wartezimmer wurde ich endlich drangenommen.
      Der Arzt wusste natürlich, wie ich mir die Wunde zugezogen hatte, aber das machte nichts, sein Sohn war nämlich auch Mitglied der ASRSG.
      „Das sieht doch ganz gut aus.“ stellte er zufrieden fest und klopfte mir auf die Schulter.
      „Wann darf ich endlich wieder Sport machen?“ fragte ich, wobei ich „Sport“ besonders betonte. Dickerchen zu vermöbeln stand nämlich längst auf meiner Sportliste.
      „Zwei Wochen musst du antwortete er grinsend.
      „Endlich mal gute Nachrichten. Ich hab da nämlich noch eine Rechnung offen. “
      „Das brauchst du mir gar nicht zu erzählen, ich will nicht wissen, wen du als nächstes zu meinem Stammkunden machst.“ Fiel mir der Arzt ins Wort.
      „Und pass auf, dass dir so etwas nicht noch einmal passiert. Das nächste mal bist du vielleicht tot!“ fügte er ernst hinzu.
      „Ich pass auf mich auf.“ Antwortete ich und zog meinen Pulli an.
      „Schön. Dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag.“ Verabschiedete sich der Mann im gehen.
      Zwei Wochen. In mir kribbelte es, als hätte ich tausende Ameisen im Blut. Zwei Wochen Schonzeit für mich, zwei Wochen Schonzeit für Tim, dann war er fällig.
      Ich zog meine Jacke an, es war wieder kühler geworden und die ersten Blätter bedeckten die Straßen und Wege. Ich ging die Straße entlang zu der Bushaltestelle. Während ich fröstelnd auf den Bus wartete, begann meine Armbanduhr, in die ein kleiner Sender mit eingebaut war zu vibrieren. Auf dem Display der Digitaluhr leuchteten die Buchstaben der ASRSG. Ich hob sie an mein Ohr und lauschte.
      „Hallo? E35? Kannst du mich hören?“ fragte Dave94
      „Hey Kollege! Ich hör dich klar und deutlich. Schieß los, was gibt’s?“
      „Wir haben heute von der Agentur, erfahren, dass unser Engelchen zur Premiere des Kinostreifens nach Deutschland kommt!“
      „Is nich war!“
      „Doch! Sie kommt heute in zwei Wochen mit dem Flugzeug in München an.“
      „Und wo ist die Premiere?“
      Der ältere Mann, der auch auf den Bus wartete sah mich schief an. Wahrscheinlich dachte er, ich würde spinnen.
      „In Berlin!“
      „Hä? Wieso landet sie dann in München?“
      „Das weiß niemand. Sie wollte unbedingt einen Flug nach München.“
      „Ist ja egal. Und wann schalten wir uns ein?“
      „Am Flughafen. Wir holen sie mit einem Helikopter ab.“
      „Und wer wird noch mitkommen?“
      „Kingwitty, E36, ein Pilot und ich. Und du, wenn du Lust hast.“
      Der Bus hielt quietschend, ich ließ dem alten Mann vortritt und stieg dann selbst ein. Ich zeigte dem Busfahrer meinen Fahrschein, setzte mich in den Hinteren teil des Busses und führte mein Gespräch mit Dave94 fort.
      „Klar komm ich mit! Seit einem viertel Jahr hab ich AS nur als Bild gesehen!“
      „Alles klar! Wir holen dich dann Montag in zwei Wochen ab!“
      [font=&quot]„Gut. Bis dann!“

      (Fortsetzung folgt [/font]
      8) )

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      Ein schrilles Piepen verkündete, dass die Verbindung beendet worden war.
      Ich lehnte mich vorsichtig zurück und dachte an das Vergangene, was drüben in Amerika geschehen war. Innerhalb weniger Stunden war ich ein echter Draufgänger geworden. Zum glück war ich nicht draufgegangen, sonst wäre ich wohl nie in den Genuss eines Kusses von AS gekommen.
      Ich verspürte wieder das Kribbeln im ganzen Körper. Jetzt hatte ich schon zwei Gründe, mich zu freuen. Erstens konnte ich Tim, diesem ekligen Schmarotzer jedes Pausenbrot, um das er mich erleichtert hatte, rächen, zweitens würde ich endlich wieder in der Nähe von AS sein. Bei dem Gedanken war mir plötzlich alles egal.
      Der Bus hielt, ich stieg aus und schlenderte nach Hause. Ich wollte unbedingt meinen Eltern alles erzählen, aber die waren in Sachen Fan-sein so unterbelichtet wie ein Blinder. Wahrscheinlich hatten sie noch nie jemanden als Vorbild, so kamen sie mir jedenfalls vor, wenn sie über Fußballfans oder ähnliches wetterten. Bei Fußball war das noch einigermaßen verständlich, die waren zum Teil so vernarrt in ihre elf Knilche in gleichen Trikots, dass sie auf der Tribühne sogar mit Brandbomben und Böllern um sich warfen. Aber auch bei anderen Themen, die Fans zu tun hatten, war besonders meine Mutter immer mit negativen vorurteilen daneben und zog das entsprechende Idol in den Dreck. Ich wollte mir ihre Schimpfparolen einfach nicht antun, ich hätte es einfach nicht ausgehalten, wenn sie über AS hergezogen wäre. Darum hielt ich lieber den Mund. Es viel mir zwar schwer, noch schwerer war es, passende ausreden für meine plötzlichen Abwesendheiten zu finden, aber es war besser auszuhalten, als der gewaltige Wortschwall, der aus ihr ausbrechen würde. Ich lief die alte Treppe hinauf, die bei jedem Schritt dermaßen knarzte, dass es praktisch unmöglich war, das Haus unbemerkt über den einfachen weg zu verlassen. Als ich endlich im fünften Stock des Altbaus angekommen war, stand die Tür bereits offen und der duft des Abendessens schlich in das Treppenhaus. Eins musste man meiner Mutter lassen, sie war eine hervorragende Köchin. Ich zog meine Jacke und die Turnschuhe aus und machte mich über mein Essen her.
      Mein Appetit hing in letzter Zeit sehr von meiner Laune ab, die , dummerweise, in letzter Zeit eher miserabel gewesen war, doch nach den guten Nachrichten hatte sich meine Laune schlagartig gebessert. Nachdem ich vier Teller Spinatlasange, zur großen Verwunderung meiner Eltern, verschlungen hatte, verzog ich mich in mein Zimmer.

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      Montagmorgen, 5 nach 8, und die Woche ging erst richtig los.
      Zwei Wochen war es her, dass mich Dave94 kontaktiert hatte, zwei Wochen hatte ich mich noch wie ein Spielzeug behandeln lassen, doch jetzt war endgültig Schluss. Ich hatte die Nacht über alle Wut, die sich angestaut hatte, zusammengerafft und gesteigert. Jetzt wurde abgerechnet. Pünktlich zum Gong beendete die Lehrerin ihre Halsbrecherischen Gesangsübungen und entließ uns. Ich ging wie jeden Tag durch die Tür, sah wie jeden Tag zu Boden und wurde, wie jeden Tag, von Tim abgefangen.
      „Hey, Krüppel!“ rief er durch den Gang und er und seine Freunde lachten hämisch.
      Ich blieb stehen.
      „Was hat unser behinderter Wohltäter denn heute dabei?“
      Damit hatte er sein Todesurteil besiegelt. Als er mit seinen dicken Wurstfingern nach meiner Tasche grabschte, ließ ich sie von meinen schultern gleiten und verpasste ihm einen Schlag in den Bauch, den er durch die Fettschicht vermutlich nicht spürte, trotzdem blickte er mich überrascht an.
      „Ach da bettelt jemand nach einer Rauferei! Die kannst du gerne haben! Macht ihn fertig Jungs!“
      Sofort sprangen seine Häscher los, den Ersten erledigte ich mit einem Kinnhacken, der nächste klatschte an die Tür, als ich ihm auswich und ein wenig nachhalf. Tim holte mit seiner massigen Faust aus. Wen diese Faust traf, der war reif für das Krankenhaus. Ich wich zurück und sah auf meine Uhr. Noch zehn Minuten. Ich sprang vor und trat ihm mit einer gekonnten Drehung an die Schläfe. Er taumelte, schüttelte kurz den Kopf und ging wutschnaubend auf mich los. Ich wich zurück und flitzte die Treppe hinunter, er folgte mir donnern und tobend. Ich hielt abrupt an, drehte Mich um und schlug ihm ins Gesicht. Ich wurde von seinem Schwung mitgerissen und wir purzelten zusammen die Treppe herunter. Ich stöhnte. Warum kam mir das so bekannt vor. Tim stand schnaufend auf und Trat nach mir ich rollte mich weg, sprang auf und schlug ihm mit dem Ellebogen in den Rücken. Er flüchtete sie die Treppe hinunter ins Erdgeschoss und von da aus in den Pausenhof, wo die Schüler ihre Pause verbrachten. Ich rannte hinter ihm her. Dann packte ich ihn am Arm und drehte ihn ihm auf den Rücken. Mit einem Weiteren Ruck plumste der riesige Körper auf den Boden.
      „Wie fühlt dich das an, wenn man nichts dagegen tun kann?“ raunte ich ihm ins Ohr und holte aus zum Knock-out.
      Knattern zerriss die Stille, die sich über den Pausenhof gelegt hatte. Der Schatten eines Hubschraubers schob sich vor die Sonne.
      „Du hast so ein Schweineglück, dass jetzt wichtigeres auf mich wartet!“ schrie ich ihm über den Lärm, den der Helikopter machte, zu. Ich ließ ihn los, griff nach der Strickleiter, die E36 aus dem Helikopter geworfen hatte und Kletterte hoch.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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      Wir flogen nach München, unter uns zog die Landschaft vorbei, klein und unwirklich.
      „Wann genau kommt AS an?“ fragte ich.
      „Gegen drei Uhr. Mit Rückenwind einiges Früher.“ Antwortete E36, nachdem er auf die Tasten des Bordcomputers eingehackt hatte.
      „ Jungs da tut so gut, wieder aus diesem öden Loch raus zu sein. Das war ja dermaßen langweilig und öde!“
      „Du hattest anscheinend eine gute Zeit mit deinen Klassenkammeraden!“ stellte Dave94 grinsend fest.
      „Ach hör bloß auf. 26 von 27 Schülern haben mich überhaupt nicht mehr gekannt. Der 27. war ich!“
      „Das ist allerdings eine schlechte Quote.“ stellte Kingwitty fest.
      „Noch schlechter als die Einschaltquote vom letzten `Wetten, dass…?`!“fügte er hinzu.
      Der schwarze Helikopter, auf dem in großen gelben Buchstaben ASRSG stand, erreichte, mit uns an Bord, den Münchner Flughafen und landete auf einem der Landeplattformen.
      „Wie viel Uhr?“ fragte Dave94 und lugte Kingwitty über die Schulter, um die Uhr des Tachos zu sehen.
      „Ein Uhr, drei Minuten und 47 Sekunden.“ antwortete der Pilot und nahm seinen Helm ab.
      „Weiß sie eigentlich, dass wir auf sie warten?“ fragte E36 schließlich.
      „Nein.“ Antwortete Dave94.
      „Praktisch, wir warten hier und sie wartet da drinnen.“
      „Auf wen sollte sie denn warten?“ fragte ich.
      „Gute Frage, nächste frage!“ antwortete Kingwitty.
      „Wir gehen einfach mal in die Nähe des Ausgangs.“ Schlug E36 vor und sprang aus dem Helikopter, dessen Rotor aufgehört hatte, sich zu drehen.
      Wir liefen zum Passagierausgang und beobachteten aus einiger Entfernung die Drehtür.
      Kingwitty späte durch sein Fernglas.
      „Ich glaube, ihr Flieger ist gerade gelandete.“
      „Das heißt, sie muss jetzt noch aussteigen, auf ihr Gepäck warten und das Zeug zum Ausgang schleppen.“ Fasste Dave94 zusammen.
      „Das sind geschätzte, hm, 20 Minuten, wenn sie sich Zeit lässt.“ Antwortete E36, der auf seinem kleinen Notebook herumtiptte.
      „Willst du Informatiker werden, oder warum hängst du dauernd am Rechner?“ fragte ich ihn.
      „E36 ist unser Info-Mann.“ scherzte Kinwitty.
      E36 wollte etwas erwiedern, doch in diesem Augenblick fuhr eine schwarze Limousine vor.
      Der Beifahrer stieg aus und hielt ein Schild mit der Aufschrifft Annasophia Robb hoch.
      „Was wollen die denn?“ fragte Dave94 verwirrt.
      „Ich hab nicht den blassesten Schimmer.“ gab Kingwitty zu.
      „Mach mal ein Foto von dem Typ am Steuer!“ schlug ich vor und E36 fing den Fahrer mit der Webcam des Notebooks ein.
      „Super. Kannst du auch abhören, was sie sagen?“ fragte ihn Kingwitty.
      „Klar, die sind zum Glück nicht weiter als Hundert Meter entfernt. Weiter reicht mein Richtmikro nicht.“ Antwortete er und richtete die Schüsselförmige Konstruktion unauffällig auf die Männer.
      „Sie kommt!“ verkündete Kingwitty vorfreudig.
      „Waren das jetzt zwanzig Minuten?“ fragte ich E36.
      „Nein, nicht wirklich.“ gab er zu.
      (Fortsetzung folgt 8) )

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